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Razzia: Duchsuchung bei Volkswagen!

VW-Abgas-Skandal Razzia: Duchsuchung bei Volkswagen!

Wolfsburg. Razzia bei Volkswagen: Die Staatsanwaltschaft hat heute Durchsuchungen auf dem VW-Werksgelände sowie an Privatadressen durchgeführt. Dabei sei umfangreiches Material sichergestellt worden. 

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Zahlreiche Dokumente beschlagnahmt: Razzia von Staatsanwaltschaft und LKA bei Volkswagen.

Gegenüber der WAZ bestätigte die Behörde, dass mittlerweile offizielle Ermittlungsverfahren gegen mehrere Beschuldigte laufen – Ex-Vorstandschef Martin Winterkorn ist nicht darunter.

Drei Staatsanwälte und 50 Polizisten des Landeskriminalamts (LKA) waren an den Durchsuchungen beteiligt. Ziel waren das Werk in Wolfsburg, zudem weitere Privatadressen in Wolfsburg und „anderen Orten“.

Ziel der Durchsuchungen sei die Sicherstellung von Unterlagen und Datenträgern gewesen. „Wie war die Vorgehensweise, wer war beteiligt, wo liegen die strafrechtlichen Verantwortlichkeiten“ – dies seien die Fragen, die die Behörde in Zusammenhang mit der Manipulation von Diesel-Abgaswerten klären wolle, sagte Oberstaatsanwältin Birgit Seel der AZ/WAZ.

Auf Nachfrage bestätigte sie, dass mittlerweile mehrere formelle Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden „gegen Personen, bei denen der Anfangsverdacht bejaht wurde“. Dies werde in Bezug auf Ex-VW-Chef Martin Winterkorn weiter geprüft. Auf die Frage, um welche Straftatbestände es sich konkret handelt, sagte Birgit Seel: „Wir ermitteln umfassend in alle Richtungen.“

Ein Sprecher von VW erklärte, man werde die Staatsanwaltschaft „bei der Ermittlung des Sachverhalts und der verantwortlichen Personen“ nach besten Kräften unterstützen.

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Nach der Großrazzia bei Volkswagen rechnet die Staatsanwaltschaft Braunschweig nicht mit schnellen Ergebnissen. „Wir haben jede Menge Material sichergestellt, das jetzt ausgewertet wird“, sagte Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe gestern. Zum Inhalt der konfiszierten Computer und Akten konnte er noch nichts sagen.

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