Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regen

Navigation:
„Quartalszahlen machen Mut in schwieriger Phase“

VW: Brief von Müller und Osterloh „Quartalszahlen machen Mut in schwieriger Phase“

In einem Brief wenden sich VW-Konzernchef Müller und Betriebsratsvorsitzender Osterloh an die VW-Belegschaft. Durch den überraschend hohen Gewinn zum Jahresbeginn sehen sie sich bei der Umsetzung des Zukunftspaktes bestätigt.

Voriger Artikel
„Das Rad müssen wir nicht neu erfinden, alles andere schon“
Nächster Artikel
Urteil gegen geständigen VW-Ingenieur in USA verschoben

Starke Zahlen machen Mut: VW-Konzernchef Matthias Müller und Betriebsratschef Bernd Osterloh betonen in einem Schreiben an die Belegschaft die Erfolge bei der Umsetzung des Zukunftspakts.

Quelle: Archiv

Wolfsburg. „Früher als es viele erwartet hatten, trägt dieser jetzt erste Früchte. Genauso müssen wir weitermachen, bei der Marke VW und im gesamten Konzern“, heißt es in einem Schreiben von VW-Konzernchef Matthias Müller und Betriebsratschef Bernd Osterloh an die Belegschaft.

Mit einem operativen Ergebnis von rund 4,4 Milliarden Euro im ersten Quartal 2017 hatte der VW-Konzern die Erwartungen deutlich übertroffen. Rund 900 Millionen Euro steuerte die Marke VW-Pkw bei, die ihr Ergebnis deutlich steigern konnte. „Die Quartalzahlen in einer für unser Unternehmen schwierigen Phase machen Mut - und sie bestärken uns darin, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen“, heißt es in dem Schreiben von Müller und Osterloh, das der WAZ vorliegt. Neben der guten Entwicklung bei der Marke VW, der Einführung neuer Fahrzeugmodelle und einem soliden Ergebnis in Westeuropa „macht sich bezahlt, dass wir überall im Unternehmen an mehr Effizienz und Produktivität arbeiten“.

Müller und Osterloh warnen aber vor verfrühter Euphorie. „Wir wissen, dass wir uns jetzt nicht zurücklehnen dürfen. Die Folgen der Diesel-Krise werden uns noch lange beschäftigen und belasten.“ Und: Die Transformation von Volkswagen vom Autobauer zu einem weltweiten Mobilitätsanbieter habe gerade erst begonnen. Der Einstieg in Elektromobilität, autonomes Fahren und andere Zukunftstechniken werde viel Energie und viel Geld kosten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell