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Prozess: VW-Chef als Zeuge vor Gericht?

Volkswagen Prozess: VW-Chef als Zeuge vor Gericht?

Im Streit um angebliche Scheinwerkverträge von Testfahrern, die auf dem VW-Prüfgelände in Ehra-Lessien arbeiten, scheiterte am Freitag erneut ein Gütetermin vor dem Arbeitsgericht.

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Prüfgelände: Drei weitere Testfahrer wollen sich bei VW einklagen.

Quelle: Archiv

Kläger-Anwalt Rolf Geffken will jetzt VW-Chef Martin Winterkorn als Zeugen hören.

Der Termin gestern drehte sich um drei Testfahrer, die nach eigenen Angaben vor allem für Audi unterwegs sind. Sie wollen mit ihrer Klage eine Festanstellung im VW-Konzern erreichen. „Es war von vornherein klar, dass dieser Gütetermin scheitern würde“, sagte Anwalt Geffken. Er wolle sich jetzt auf die Kammertermine konzentrieren.

Zur ersten Gerichtsverhandlung kommt es am 19. März vor dem Braunschweiger Arbeitsgericht. Dann geht es um die Klagen von zwölf Testfahrern. Geffken will beantragen, an diesem Tag auch VW-Chef Winterkorn zu hören. „Er ist am besten geeignet, um zu sagen, welche Bedeutung die Testfahrten für den gesamten Konzern haben“, erklärte Geffken. Zudem gehe es um die Frage, inwieweit die Testfahrer der Fremdfirmen in den Konzern eingebunden sind. „Nach unserer Auffassung handelt es sich um Dienstverträge, für die eine Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis notwendig ist“, betonte Geffken. Ob diese vorgelegen habe, müsse geprüft werden.

VW hatte den Vorwurf, Mitarbeiter zum Schein über Werkverträge zu beschäftigen, stets klar zurückgewiesen.

rpf

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