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Premiere: VW-Werker und Roboter arbeiten Hand in Hand

Volkswagen Premiere: VW-Werker und Roboter arbeiten Hand in Hand

Wolfsburg. Im VW-Werk Wolfsburg arbeiten Mensch und Roboter erstmals Hand in Hand: In der Triebsatzvormontage der Golf-Produktion steht künftig ein Roboterarm den Menschen zur Seite und hilft beim Zusammenbau der einzelnen Triebsatz-Komponenten zum fertigen Motor.

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Golf Produktion im VW-Werk Wolfsburg: Mensch und Roboter arbeiten künftig Hand in Hand, das Team an der Montagelinie 2 ist stolz.

Quelle: Volkswagen

Bisher arbeiten Roboter hinter Schutzzäunen abgetrennt von der Belegschaft und schweißen beispielsweise Blech. Spezielle Sicherheitsvorgaben in dem automatischen Arm erlaubten das Arbeiten Hand in Hand mit Menschen. Sensoren im Roboter nehmen seine Umgebung wahr und frieren seine Bewegung ein, sobald er versehentlich mit dem Mitarbeiter in Kontakt kommt.

VW verspricht sich durch den Einsatz von Robotern in der Produktion mehr Entlastung für die Mitarbeiter. „Der Mensch steuert und überwacht dabei die Prozesse. So können wir optimal die Stärken von Mensch und Roboter kombinieren und gleichzeitig die Fertigungszeit verkürzen“, erläutert André Kleb, Leiter Standortplanung Wolfsburg.

Bisher hätten die Mitarbeiter die Pendelstützen in verdrehter Körperhaltung verschrauben müssen. Die Pendelstütze ist ein Bauteil, das schwer zugänglich unterhalb vom Triebsatz sitzt und bei Lastwechsel des Motors das Pendeln verhindert. Diese Aufgabe übernimmt künftig der Roboter, während der Mitarbeiter parallel in dessen direkten Umfeld den Starter verschraubt. „Gerade im Tätigkeitsbereich der Verschraubungen sehen wir großes Potenzial, die Mitarbeiter körperlich zu entlasten“, sagt Martin Goede, Leiter Technologieplanung- und Entwicklung bei der Marke VW.

Auch der Betriebsrat begrüßt den Einsatz des Roboters. „Hier an der Montagelinie 2 in Halle 54 ist die Fabrikarbeit der Zukunft schon Wirklichkeit geworden. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wird es bald üblich sein, effizient Seite an Seite mit Robotern zu arbeiten“, so Betriebsrat Uwe Schmidt.

Meister Ewald Nasarek ist stolz, dass sein Team als erstes in Wolfsburg mit einer Mensch-Roboter-Kooperation arbeiten darf. „Durch die Schulungen im Vorfeld hatten die Mitarbeiter keine Berührungsängste.“

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