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Präsidenten-Berater in Frankreich? Wirbel um Ex-VW-Manager Peter Hartz

Volkswagen Präsidenten-Berater in Frankreich? Wirbel um Ex-VW-Manager Peter Hartz

Wirbel um Peter Hartz. Die „Saarbrücker Zeitung“ berichtete am Dienstag, der frühere VW-Personalvorstand berate die französische Regierung bei der angekündigten Reform des Arbeitsmarktes. Das französische Präsidentenamt dementierte diese Meldung zwar, bestätigte aber zugleich, dass Präsident François Hollande den früheren VW-Manager vor zwei Monaten zu einem Besuch empfangen habe.

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Neue Arbeit für Ex-Manager? Die französische Regierung soll Peter Hartz eingeladen haben, sie zu dort anstehenden Arbeitsmarktreformen zu beraten.

Über den Inhalt dieser Unterredung im Elysée-Palast wurde nichts bekannt.

Peter Hartz verlor im Zusammenhang mit der VW-Affäre seinen Vorstandsposten bei Volkswagen und beschäftigt sich seitdem in seinem privaten Unternehmen unter anderem mit Arbeitsmarkt-Projekten. Hartz war 2002 bundesweit bekannt geworden, nachdem ihn Bundeskanzler Gerhard Schröder beauftragt hatte, mit einer Kommission Arbeitsmarkt-Reformen zu erarbeiten (Hartz IV).

Der französische Präsident Hollande hatte vor Wochenfrist ebenfalls tiefgreifende Reformen in Frankreich angekündigt. Hartz bestätigte Kontakte zur einflussreichen französischen Denkfabrik „En Temps Réel“. Über ein Gespräch mit  Hollande wollte er keine Auskunft geben.

„Ich dementiere, dass er sein Berater ist oder es werden soll“, erklärte gestern der politische Berater von Präsident Hollande, Aquilino Morelle – in Frankreich gab es noch am Dienstag dennoch die ersten Proteste der Gewerkschaften gegen eine Zusammenarbeit mit Hartz.

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