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Porsche-Betriebsrat: Zusammenarbeit mit VW schafft Jobs

Volkswagen Porsche-Betriebsrat: Zusammenarbeit mit VW schafft Jobs

Von 2007 bis 2009 lieferten sich Porsche und VW eine erbitterte Übernahmeschlacht. Eine Zeit, in der auch die Betriebsräte der beiden Automobilhersteller auf verschiedenen Seiten kämpften. Doch dieses Kapitel gehört längst der Geschichte an.

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Betriebsversammlung bei Porsche: Gunnar Kilian (l.), Generalsekretär des VW-Konzernbetriebsrats, und Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück loben die Zusammenarbeit.

Mittlerweile arbeiten die Arbeitnehmervertreter eng zusammen, zuletzt stand Porsche-Betriebsratsvorsitzender Uwe Hück gemeinsam mit VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh sogar bei der großen Demo gegen Rechts in Wolfsburg auf der Bühne.

Umgekehrt besuchte gestern der Generalsekretär des VW-Konzernbetriebsrats, Gunnar Kilian, das Porsche-Werk in Zuffenhausen und sprach bei der Betriebsversammlung des Sportwagenbauers. „Wir arbeiten eng zum Wohle der Belegschaften und Unternehmen zusammen. Ob beim Bau von Porsche Cayman und Boxster in Osnabrück, der Fertigung des Cayenne oder bei Fragen von Standort- und Beschäftigungssicherung“, sagte Kilian. „Und eins ist bei Porsche und VW ohnehin gleich: hervorragende Produkte im jeweiligen Segment, exzellente Belegschaften, die den Erfolg ausmachen, und eine starke Mitbestimmung.“ Auch VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh werde auf Einladung von Uwe Hück noch in diesem Jahr zu einer Betriebsversammlung nach Zuffenhausen kommen.

Genauso positiv sieht die Zusammenarbeit auch Hück: „Ich bin stolz darauf, dass wir durch die Zusammenarbeit mit VW zusätzliche Arbeitsplätze bei Porsche schaffen und die vorhandenen Arbeitsplätze noch sicherer machen konnten. Und das Porsche trotzdem Porsche bleibt! Das ist doch intergalaktisch.“

htz

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