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Polo-Ausstellung im Automuseum

Volkswagen Polo-Ausstellung im Automuseum

„Außen klein. Innen groß.“ Unter diesem Slogan brachte Volkswagen vor 40 Jahren den Polo auf den Markt. Gestern Abend eröffnete das Automuseum an der Dieselstraße eine Polo-Ausstellung mit hochkarätigen Ausstellungsstücken.

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40 Jahre Polo: Das Automuseum widmet dem kleinen VW eine Sonderausstellung.

Quelle: Photowerk (bas)

Genau genommen begann die Polo-Geschichte vor 41 Jahren: Im Herbst 1974 startete im Wolfsburger VW-Werk die Produktion des baugleichen Audi 50 - mit höherwertiger Ausstattung. Ab Frühjahr 1975 rollte der Polo vom Band, deutlich spartanischer ausgestattet.

Doch das sollte sich Anfang der 80er Jahre ändern: Autoveredler Rainer Buchmann, Erfinder von Bordcomputer und Digitaltacho, baute 40 bb-Buchmann-Polo auf, unterstützt und finanziert vom damaligen VW-Chef Toni Schmücker. „Diese Autos waren Image- und Technologieträger“, erklärte Buchmann. Er stellt dem Automuseum einen Prototypen von 1982 zur Verfügung - mit Digitaltacho, Sitzheizung, Multifunktionslenkrad sowie High-Tech-Stereoanlage. „Das kostete pro Polo 50.000 Mark extra“, sagte Buchmann. „Es wurden trotzdem alle verkauft.“ Was nicht zuletzt an der Werbe-Kampagne lag: Selbst Mode-Designer Pierre Cardin fuhr dieses Auto.

Verzicht statt Luxus zeigt ein anderer Technologie- und Imageträger: der Öko-Polo von 1987. „Dieser Wagen verbrauchte nur zwei Liter Diesel auf 100 Kilometern“, betonte Automuseum-Chef Eberhard Kittler. Übrigens: Der Polo hatte schon damals einen Rußpartikelfilter. Das ungewöhnlichste Ausstellungsstück hat Johann Klein aus Wolfenbüttel 1985 gebaut: ein Motorrad mit Beiwagen und Polo-Motor. Die Ausstellung mit den 21 Exponaten läuft bis zum 4. Oktober.

bis

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