Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Pötsch: Baukasten macht Marke VW profitabler

Volkswagen Pötsch: Baukasten macht Marke VW profitabler

VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch rechnet durch die Einführung des Modularen Querbaukastens (MQB) langfristig mit steigenden Gewinnspannen auch bei der Marke VW. Im Jahr 2016 will Volkswagen konzernweit bereits vier Millionen Fahrzeuge auf Basis der Einheitsplattform verkaufen.

Voriger Artikel
Händlerbetreuer im Warnstreik: Dicke Luft bei der VW-Tochter
Nächster Artikel
IAA: Merkel besuchte den Volkswagen-Stand

Hans Dieter Pötsch: Der VW-Finanzvorstand rechnet mit steigenden Erlösen für die Konzern-Kernmarke.

Quelle: dpa (Archiv)

Die Marke VW wird immer wieder wegen einer angeblich zu niedrigen Gewinnspanne kritisiert. Im ersten Halbjahr 2013 verdiente VW laut einer Analyse des CAR-Instituts der Uni Duisburg-Essen pro verkauftem Fahrzeug 629 Euro. Andere Massenhersteller wie Toyota strichen mit 1801 Euro pro verkauftem Fahrzeug einen deutlich höheren Gewinn ein.

Dies erklärte Pötsch im Interview mit der „Börsen-Zeitung“ unter anderem mit der Vorreiterrolle der Marke Volkswagen bei der Erschließung neuer Absatzmärkte und der Entwicklung neuer Technologien. „Wenn es um die Eroberung neuer Märkte geht, egal ob das Russland oder Indien ist, dann ist die Marke Volkswagen Pkw der Frontrunner. Das ist natürlich für die Marge und die Kapitalrendite eine nicht unerhebliche Belastung. Für die Entwicklung zukunftssichernder Technologien für den gesamten Konzern gilt dasselbe“, sagte Pötsch.

Mit der Ausweitung des neuen Baukastensystems soll auch die Marke VW profitabler werden. Denn je mehr Teile standardisiert werden, desto geringer werden die Stück- und auch die Durchschnittskosten in der Herstellung.

„Wenn aber der MQB richtig kommt, die Prozesse noch besser werden und die Märkte in Europa sich von ihrem Tiefpunkt lösen, dann geht es auch bei VW Pkw in der Marge nach oben“, sagte Pötsch.

htz

Voriger Artikel
Nächster Artikel