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Plättchen statt Hülsen: Idee spart 370.000 Euro

Volkswagen Plättchen statt Hülsen: Idee spart 370.000 Euro

Dieser Geistesblitz ist bares Geld wert. Volkswagen spart in Wolfsburg künftig 370.000 Euro im Jahr ein, weil bei der Produktion der Antriebswellen weniger Teile verschlissen werden. Diese nun ausgezeichnete „Idee des Monats“ hatten die VW-Mitarbeiter Klaus-Dieter Müller und Michael Rusch.

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„Idee des Monats“: Abteilungsleiter Christian Haltermann ist stolz auf seine engagierten Mitarbeiter Michael Rusch und Klaus-Dieter Müller (v.r.).

Es geht um die Installation eines wichtigen Teils bei den Antriebswellen. Bislang mussten die Mitarbeiter beim Anbringen der so genannten Faltenbalge eine kleine Schutzvorrichtung einsetzen, die nach der Montage wieder entfernt wurde. Das war aufwändig - und teuer. Denn diese Schutzhülsen verschlissen schnell.

Hier greift die Idee von Müller und Rusch: Sie ersetzten die anfälligen Hülsen durch in der Länge variable Plättchen, die die Mitarbeiter an die Größe des Faltenbalgs anpassen können. Dies spart Geld und an der Montage-station auch Zeit - die „Idee des Monats“.

Die Ideengeber sind der Wolfsburger Klaus-Dieter Müller (57), seit 37 Jahren bei Volkswagen beschäftigt, und Michael Rusch (57) aus Ribbesbüttel, der seit 27 Jahren bei VW arbeitet. Die gelernten Kfz-Schlosser waren zum Zeitpunkt der Idee als Anlagenführer beschäftigt. Zwei Jahre lang tüftelten sie, auch in ihrer Freizeit. „Wir konnten uns nicht vorstellen, dass es für diese Herausforderung keine Lösung gibt“, so Müller. Und Rusch: „Von der Abteilung haben wir jede Unterstützung erfahren.“ Abteilungsleiter Christian Haltermann aus der Fertigung lobt den Einfall: „Hier wurde mit einer scheinbar kleinen Idee eine große Wirkung erzielt.“ In der Fertigung werden täglich 34.000 Antriebsgelenkwellen produziert.

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