Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Pionierarbeit in Westchina: VW eröffnet neues Werk

Volkswagen Pionierarbeit in Westchina: VW eröffnet neues Werk

Volkswagen hat gestern die Produktion in seinem neuen Werk in der westchinesischen Provinz Xinjiang gestartet. Als Autohersteller übernimmt VW eine Pionierrolle in der noch wenig erschlossenen Region im Westen Chinas. Die Fabrik in Urumqi ist das weltweit 102. Werk des Konzerns.

Voriger Artikel
Sonderschichten jedes Wochenende?
Nächster Artikel
VW: Schon 2016 die Nummer eins

Eröffnungszeremonie: Jochem Heizmann (l.) mit Vertretern aus Politik und des chinesischen Joint-Venture-Partners in Urumqi.

Dort läuft der speziell für den chinesischen Markt entworfene New Santana vom Band. Zunächst beschränkt sich die Fertigung auf die Endmontage anderswo hergestellter Bauteile im so genannten SKD-Verfahren (Semi Knocked Down). Im nächsten Jahr sollen eine Lackiererei und ein Presswerk eröffnet werden und die Vollproduktion beginnen. Dann können in dem Werk 50.000 Autos im Jahr vom Band rollen.

„Unser neuer Standort in der Provinz Xinjiang unterstreicht die enge Partnerschaft zwischen dem Volkswagen-Konzern und der Volksrepublik China“, sagte VW-China-Vorstand Jochem Heizmann. Mit dem neuen Werk leiste VW auch Aufbauarbeit im Westen Chinas, wo der Konzern in den nächsten Jahren einen starken Anstieg der Kaufkraft erwartet. „Mit der Produktion des neuen Volkswagen Santana bringen wir Mobilität und klare Zukunftsperspektiven für die Menschen in die Region“, so Heizmann.

Das von der muslimischen Minderheit der Uiguren bewohnte Xinjiang gilt seit langem als Unruhegebiet. Anfang der Woche hatte das Unternehmen „viele Herausforderungen“ beim Bau des neuen Werkes eingeräumt. VW habe sich zum Ziel gesetzt, alle Bevölkerungsgruppen der Provinz zu beschäftigen. Dafür müsse etwa Personal der ethnischen Minderheit noch geschult werden.

Das Werk in Urumqi ist der vierte gemeinsame Standort mit dem Joint-Venture Shanghai Volkswagen. VW errichtet in diesem und in den kommenden Jahren noch fünf weitere Werke in China.

htz

Voriger Artikel
Nächster Artikel