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Pilotprojekt: Roboter klebt die Gewichte ein

Volkswagen Pilotprojekt: Roboter klebt die Gewichte ein

Wie breit soll der Reifen sein? Welche Felge passt am besten? Über die richtige Räderkombination machen sich Autobauer und Kunden viele Gedanken.

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Räderfertigung: Die Instandhalter Waldemar Dietz und Wolfgang Wallmann prüfen gemeinsam mit Jens-Mario Kramer (v. li.), ob die Anlage auch ordnungsgemäß läuft.

Und die Mitarbeiter in der Räderfertigung des Wolfsburger VW-Werks sind überzeugt: „Die Räder sind sowieso das Schönste am Auto!“

Gutes Aussehen ist eine Sache, aber vor allem müssen Räder wirklich rund laufen. Dafür sorgt das „Wuchten“: Entsprechende Gewichte werden in die Felgen eingeklebt - normalerweise per Hand und je nach Felge und Reifen bis auf 2,5 Gramm genau.

„Das braucht auf Dauer schon Kraft“, weiß Mitarbeiter Rolf Gräfe. Denn immerhin wird allein die Montagelinie 4 im Werk Wolfsburg jeden Arbeitstag mit rund 4500 Rädern versorgt.

In einem Pilotprojekt in der Halle 10 wird jetzt das automatische und grammgenaue Setzen der Gewichte erprobt. „Wir haben hier die erste vollautomatische Anlage in Europa“, sagt Projektleiter Jens-Mario Kramer. Während des Pilotprojektes kontrollieren die Mitarbeiter noch jedes einzelne Rad und prüfen genau, ob der Roboter das Gewicht exakt gesetzt hat.

Prozess-Sicherheit, weniger Teilenummern in der Logistik und auch weniger Kosten sind die Vorteile. Der Betriebsrat unterstützt das Projekt: „Denn natürlich machen wir damit einen großen Schritt in Sachen Ergonomie“, betont Betriebsrat Mike Sempf. Bis zum Sommer kommenden Jahres läuft das Pilotprojekt.

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