Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Piëchs neuer Zug: VW kommt nicht zur Ruhe

Volkswagen Piëchs neuer Zug: VW kommt nicht zur Ruhe

Es sind Zutaten eines Wirtschaftskrimis, der selbst für VW-Verhältnisse außergewöhnlich spannend ist. Auf offener Bühne wird das Kräftemessen um die Führung des Konzerns kaum ausgetragen. Aber hinter den Kulissen geht es weiter.

Voriger Artikel
Machtkampf: Piëch bestreitet Aktion gegen VW-Chef
Nächster Artikel
VW-Patriarch Piëch gerät unter Druck

Familienclan: Ferdinand Piëch (l.) und Wolfgang Porsche.

Quelle: Archiv

Im Mittelpunkt: die Familien Porsche und Piëch - und die berufliche Zukunft von VW-Vorstandschef Martin Winterkorn. Der neueste Akt lief gestern. Piëch habe versucht, noch vor der VW-Hauptversammlung am 5. Mai Wege für eine Absetzung Winterkorns zu sondieren und doch noch siegreich aus der Führungskrise hervorzugehen, heißt es.

Gestern Nachmittag kam das Dementi von Piëch. Es wird von Beteiligten als Versuch der Schadensbegrenzung gesehen. Das Treffen am Mittwoch mit den Porsches habe stattgefunden, hieß es auch nach seinem Dementi unter Berufung auf das direkte Umfeld der Familie. Piëch sei - wie schon vor einer Woche - mit einer erneuten Intrige gegen Winterkorn gescheitert. Sein Plan sei es gewesen, in einem ersten Schritt die Familie Porsche auf seine Seite zu ziehen. Da der erneute Machtpoker hinter den Kulissen öffentlich wurde, sei ihm nun aber nichts anderes übrig geblieben, als öffentlich zu dementieren.

Dass sich die Porsches am Ende auf Piëchs Seite schlagen könnten, war von Insidern als einziger Weg gesehen worden, doch noch einen Keil in die Allianz pro Winterkorn zu treiben. Denn der Familienclan hält die Stimmenmehrheit an VW. „Es wäre kaum denkbar, dass sich ein Vorstandschef gegen den Willen des größten Aktionärs halten ließe“, sagt einer, der in diesen Tagen nah dran ist. Die Motivation Piëchs bleibt unklar.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Volkswagen
Familienclan: Ferdinand Piëch (l.) und Wolfgang Porsche.

Es sind Zutaten eines Wirtschaftskrimis, der selbst für VW-Verhältnisse außergewöhnlich spannend ist. Auf offener Bühne wird das Kräftemessen um die Führung des Konzerns kaum ausgetragen. Aber hinter den Kulissen geht es weiter.

mehr
Mehr aus Aktuell