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Paket an ADAC geschnürt: VW schickt Preise zurück

Volkswagen Paket an ADAC geschnürt: VW schickt Preise zurück

Der Volkswagen-Konzern hat seine Trophäen aus dem ADAC-Wettbewerb „Gelber Engel“ an den Automobilclub zurückgeschickt. „Die 19 ersten Plätze sind alle in einem einzigen Paket auf dem Weg“, sagte ein Sprecher gestern.

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Ein Paket mit 19 Gelben Engeln: VW schickt die Preise an den ADAC zurück.

Quelle: Montage: Photowerk (Arni)

Unterdessen wurde bestätigt, dass es beim ADAC-Preis „Gelber Engel“ schon in früheren Jahren umfangreiche Manipulationen bei der Wahl zum „Lieblingsauto“ gegeben hat, etliche VW-Modelle sind betroffen.

VW protestiert mit der Rückgabe der „Gelben Engel“ gegen Manipulationen bei den einst in der Branche begehrten Auszeichnungen. Der VW-Sprecher sagte: „Wir hatten in den vergangenen Jahren keinerlei Grund, an der Ehrlichkeit des ADAC zu zweifeln.“

Vor einer Woche hatten externe Prüfer bereits Manipulationen bei der Wahl 2014 bestätigt. Jetzt steht auch das Ergebnis für die Vorjahre fest: Für 2009 bis 2013 konnten bei der Wahl zum Lieblingsauto umfangreiche Manipulationen eindeutig belegt werden.

Manipulationen gab es laut dem Prüfungsbericht vor allem auf den ersten fünf Plätzen. So lag etwa 2012 der VW Up laut ursprünglichem Wahlergebnis auf Platz 12. Bei der Bekanntgabe wanderte er aber sieben Ränge nach oben, so dass sich VW über Platz 5 freuen konnte. Der Audi A6 rutschte damals vom zweiten auf den vierten Platz, während der BMW 1er öffentlich zum zweitliebsten Auto gekürt wurde.

Auch im Jahr 2011 profitierte Volkswagen mit dem Passat von der Verfälschung der Ergebnisse. Für die Jahre 2005 bis 2008 konnte die Prüfung nicht komplett abgeschlossen werden, da keine ausreichenden Daten mehr vorhanden sind. Allerdings stehe fest, dass in diesen Jahren ebenfalls die Ergebnisse teils gravierend verändert worden seien.

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