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Osterloh traf Gewerkschaftsgegner

Volkswagen Osterloh traf Gewerkschaftsgegner

Nächste Runde im Ringen um mehr Mitbestimmung im US-Werk von Volkswagen in Chattanooga: VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh warb jetzt bei einem Treffen mit gewerkschaftsfeindlichen Politikern im US-Bundesstaat Tennessee für eine betriebliche Arbeitnehmervertretung.

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VW-Werk in Chattanooga: Betriebsratschef Bernd Osterloh traf sich vor Ort auch mit gewerkschaftsfeindlichen Politikern.

Die Fabrik in Chattanooga ist die bisher einzige der weltweit 105 Fabriken des Konzerns, in der ein Mitbestimmungsgremium fehlt. „Wir wollen eine betriebliche Interessenvertretung nach deutschem Vorbild. Damit erhalten die Kolleginnen und Kollegen in Chattanooga nicht nur ein Sprachrohr, sondern es gibt einen festen Ansprechpartner für das Management. Das ist eine Voraussetzung für einen konstruktiven Dialog über betriebliche Angelegenheiten“, sagte Osterloh im Werk Chattanooga vor mehr als 350 Führungskräften und Beschäftigten.

Zudem traf sich Osterloh mit dem republikanischen Gouverneur Bill Haslam und Senator Bob Corker. Beide Politiker sind entschiedene Gegner der US-Autogewerkschaft UAW, die als wahrscheinlicher Partner für eine betriebliche Arbeitnehmervertretung in Chattanooga gilt. „Als Welt-Konzernbetriebsrat haben wir mit dem Vorstand des VW-Konzerns eine Charta der Arbeitsbeziehungen unterzeichnet, die betriebliche Gremien und deren Aufgaben regelt“, sagte Osterloh und ergänzte: „Nach amerikanischen Gesetzen brauchen wir für die Umsetzung eine Gewerkschaft. Die UAW hat sich dafür offen gezeigt.“

htz

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