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Osterloh, Weil, Erb: Klare Unterstützung für Pötsch

Volkswagen Osterloh, Weil, Erb: Klare Unterstützung für Pötsch

Der designierte Aufsichtsratschef von Volkswagen, Hans Dieter Pötsch, kann auf breite Rückendeckung setzen. Die Reaktionen im Überblick:

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Breite Rückendeckung: VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh (r.o.) und Ministerpräsident Stephan Weil (r.u.) unterstützen die Wahl von Hans Dieter Pötsch zum VW-Aufsichtsratschef.

Quelle: Archiv (3)

„Wir sehen Herrn Pötsch als richtige Wahl für die Spitze des Aufsichtsrates. Er genießt bei den Arbeitnehmervertretern wie bei den Kapitalvertretern hohes Ansehen“, sagte VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh. Pötsch verfüge über strategischen Weitblick und Kenntnis der Finanzmärkte, habe zugleich aber auch einen Hintergrund als Wirtschaftsingenieur, betonte Osterloh. Es existiere bereits jetzt ein persönlich gutes und vertrauensvolles Verhältnis der Arbeitnehmer zu ihm.

„Hans Dieter Pötsch verfügt über eine herausragende Expertise in der Automobilwirtschaft und kennt den VW-Konzern in allen Details“, sagte Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Kontrolleur Stephan Weil (SPD). Pötsch böte „überdies Gewähr für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat“.

Auch von der Wolfsburger IG-Metall war umgehend Zustimmung zu hören: „Hans Dieter Pötsch hat sich in den vergangenen Jahren als klarer und weitsichtiger Denker erwiesen. Wir können ihn uns an der Spitze des Aufsichtsrates gut vorstellen“, sagte Hartwig Erb, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg.

Die Personalie stößt aber nicht nur auf Zustimmung: „Wir schätzen Herrn Pötsch als Finanzvorstand sehr, aber wir sind gegen seinen direkten Wechsel an die Spitze des Aufsichtsrates“, sagte Ingo Speich, Fondsmanager bei Union Investment. Ein Aufsichtsratsvorsitzender brauche eine kritische Distanz, um Dinge zu hinterfragen.

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