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Osterloh: VW muss auch um Vertrauen der Belegschaft kämpfen

VW-Abgas-Skandal Osterloh: VW muss auch um Vertrauen der Belegschaft kämpfen

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh verlangt im Abgas-Skandal mehr Planungssicherheit vom Vorstand. „Wir haben über Investitionen, Werksauslastungen und Modellpolitik zu sprechen. Die Beschäftigten und die Investoren müssen wissen, woran sie bei Volkswagen sind“, sagte Osterloh am MIttwoch.

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"Mehr Planungssicherheit vom Vorstand", das verlangt jetzt VW-Betriebsratsboss Bernd Osterloh.

Quelle: dpa

„Der Vorstand muss Vertrauen von unseren Kunden, aber auch in den Belegschaften unserer Werke und Marken zurück gewinnen“, betonte der Betriebsratschef.

VW hatte am Dienstag eingeräumt, auch Verbrauchs- und CO2-Abgaswerte geschönt zu haben. Damit weitet sich die seit Wochen schwelende Affäre um Manipulationen bei Stickoxiden aus. „Natürlich sind wir erschüttert, weil wir an Volkswagen glauben und unsere Kolleginnen und Kollegen täglich ihr Bestes geben, erklärte Osterloh.

Gleichzeitig lobte Osterloh Konzernchef Matthias Müller für seine Arbeit. „Wir sehen (...), dass die Vorgaben des Aufsichtsrates, Transparenz zu schaffen und schonungslos aufzuklären, auch vom Vorstandsvorsitzenden gelebt werden. Das zeigen die Ergebnisse der internen Untersuchungen zu CO2-Abweichungen“, sagte Osterloh. „Es versteht sich von selbst, dass jetzt alles auf den Tisch muss.“ Das trieben auch die Arbeitnehmervertreter weiter voran.

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