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Osterloh: Übernahme der Leiharbeiter auch bei Volkswagen kein Selbstläufer

Volkswagen Osterloh: Übernahme der Leiharbeiter auch bei Volkswagen kein Selbstläufer

Die Übernahme von fast 1500 Leiharbeitern in die VW-Stammbelegschaft zum Jahreswechsel (WAZ berichtete) würdigte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gestern bei einer Betriebsversammlung im VW-Werk Braunschweig als wichtigen beschäftigungspolitischen Impuls. Betriebsratschef Bernd Osterloh betonte, dass die Übernahmen auch bei VW kein Selbstläufer seien.

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Betriebsversammlung im VW-Werk Braunschweig: Hier startete in diesem Jahr unter anderem die Batteriesystemfertigung für den neuen E-Up.

„Trotz der guten Auftragslage mussten wir das in harten Verhandlungen durchboxen“, berichtete Osterloh. „Auch in unserem Vorstand und Management gibt es Vertreter, die sich einen anderen Umgang mit den Zeitarbeitskräften vorstellen können. Wenn es danach ginge, dann würde es auch bei Volkswagen so laufen, wie in vielen anderen Betrieben“, sagte der Betriebsratschef. Dort würden die Leiharbeitnehmer vor einer Frist zur festen Übernahme ausgetauscht. „Wie in einer Drehtür.“

Für den Standort Braunschweig zogen Werkleitung und Betriebsrat eine positive Jahresbilanz. „Die aktuellen Erfolge des Werkes Braunschweig basieren auf vier starken Säulen, die sich in eine einfache Formel bringen lassen: Lenkung, Fahrwerk, Batterien - und Mannschaft“, sagte Komponentenvorstand Werner Neubauer. Bis 2018 werde VW eine halbe Milliarde Euro in die Entwicklung des Werkes investieren.

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