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Osterloh: „Mehr Mitbestimmung bei Werkverträgen“

Volkswagen Osterloh: „Mehr Mitbestimmung bei Werkverträgen“

Die Betriebsräte von Volkswagen drängen weiterhin auf mehr Einfluss bei den bundesweit umstrittenen Werkverträgen. „Aus unserer Sicht braucht es bei Werkverträgen mehr Mitbestimmung“, sagte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh gestern beim Jahrestreffen der gut 300 Betriebsratsvertreter aus den deutschen Standorten des Konzerns. Als Gast sprach Vize-Kanzler Sigmar Gabriel (SPD) im CongressPark.

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Die Betriebsräte repräsentieren mehr als 250.000 Beschäftigte. „Mit der besonderen Mitbestimmung bei Volkswagen gestalten wir den Wachstumskurs des Unternehmens im Interesse der Beschäftigten mit,“ sagte Osterloh. Auch Bundeswirtschaftsminister Gabriel lobte die Mitbestimmung und die Arbeit der Betriebsräte als Erfolgsfaktor für Volkswagen.

Ein großes Betriebsratsthema bleibt laut Osterloh auch die Leiharbeiterübernahme. In Sachen Werkverträge hatte sich der VW-Betriebsratschef wiederholt für mehr Transparenz ausgesprochen und Verbesserungen auch bei VW angemahnt. „Wir bei Volkswagen sind beim Thema Werkverträge schon ganz gut aufgestellt, weil wir uns das über Jahre erarbeitet haben. Aber was das Unternehmen den Leuten am Ende zahlt oder wer wem Anweisungen gibt, das ist schon schwieriger einzusehen“, hatte Osterloh Ende 2013 gesagt.

Über Werkverträge buchen Firmen etwa Dienstleistungen, die dann über den Einkauf abgerechnet werden und nicht über die Personalabteilungen. Betriebsräten fällt die Kontrolle daher schwer. Bei Volkswagen verhandeln Unternehmen und Betriebsrat aktuell über eine Vereinbarung, die den Arbeitnehmervertretern mehr Mitbestimmungsrechte bei Werkverträgen sichern soll.

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