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Osterloh: Konzern-Umbau vor Piëch-Nachfolge

Volkswagen Osterloh: Konzern-Umbau vor Piëch-Nachfolge

Der VW-Betriebsrat gibt dem angekündigten Konzernumbau Vorrang vor einer Entscheidung über die Nachfolge von Firmenpatriarch Ferdinand Piëch. Das erklärte Betriebsratschef Bernd Osterloh in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

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Betriebsratschef Bernd Osterloh: Konzernumbau hat Vorrang vor einer Entscheidung über die Nachfolge von Firmenpatriarch Ferdinand Piëch.

„Wir wollen jetzt erst mal über die Struktur beraten, dann können wir über den Aufsichtsratschef sprechen“, sagte Osterloh. Über die Neuausrichtung des Konzerns solle der Aufsichtsrat bereits im September beraten. Mit Piëchs Nachfolge könne man sich etwas mehr Zeit lassen. „Wir werden das sicherlich im Lauf des Jahres klären.“

VW-Vorstandschef Martin Winterkorn hatte kürzlich einen Umbau des Wolfsburger Autoimperiums angekündigt. Im Zuge dessen soll auch die Führungsstruktur verändert und womöglich gestrafft werden. Osterloh machte klar, dass er sich davon schnellere Entscheidungsprozesse verspricht. Bislang brauche VW zu lange, um auf neue Entwicklungen zu reagieren.

Osterloh verlangt mehr Verantwortung für die einzelnen Regionen des weltumspannenden Konzerns. Diese sollten künftig selbst entscheiden dürfen, welche Fahrzeugmodelle für ihre jeweiligen Märkte richtig seien. Die Qualitätsstandards von Volkswagen müssten nicht überall auf der Welt gleich sein, betonte Osterloh. „Wir müssen uns auch an den jeweiligen Standards in dem jeweiligen Land orientieren.“

Der Betriebsrat kritisiert schon seit längerem, dass zu viel von Wolfsburg zentral entschieden wird und VW dadurch schwerfällig sei.

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