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Osterloh: Arbeitskosten bei Volkswagen kein Problem

Volkswagen Osterloh: Arbeitskosten bei Volkswagen kein Problem

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh hat Kritik an vermeintlich unverhältnismäßig hohen Arbeitskosten im Unternehmen zurückgewiesen. So bewege sich der Haustarifvertrag für die sechs westdeutschen VW-Werke auf einem branchenüblichen Niveau und enthalte keinesfalls überzogene Zuwächse.

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Arbeitskosten bei Volkswagen: Der VW-Haustarif bewegt sich laut Betriebsratschef Bernd Osterloh auf einem branchenüblichen Niveau.

Quelle: Foto: Archiv

„Wir haben ja nur genauso erhöht, wie die IG Metall in der Fläche erhöht hat“, sagte Osterloh. Zuvor hatte VW-Chef Martin Winterkorn moniert, die Produktivität – also die Leistungsfähigkeit der Werke – sei „in den vergangenen Jahren signifikant langsamer gewachsen als die Arbeitskosten“. Osterloh sieht den Grund dafür aber nicht bei Leistung und Kosten der Beschäftigten, sondern im Management der Fabriken.

Angesichts der branchenüblichen Zuwächse auch beim VW-Haustarif muss laut Osterloh die Frage lauten: „Warum kommt die Produktivität da nicht so wie bei anderen?“ Die Antwort sei einfach: Aufstellung und Verfügbarkeit der Produktionsanlagen seien mangelhaft, was Versäumnisse des Managements seien. „Wenn ich eine Ausbringung habe, die irgendwo bei 90 Prozent geplant war, und ich nur 70 Prozent aus der Anlage herauskriege, dann hat man ein paar Verluste.“

VW steuere bereits gegen. „Wir gehen davon aus, dass wir im September/Oktober genau den Stand haben, den wir in der Produktivität brauchen. Und dann werden wir uns noch einmal über das Thema Arbeitskosten unterhalten.“

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