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Neuer VW-Markenchef macht Kampfansage

Volkswagen Neuer VW-Markenchef macht Kampfansage

Der neue VW-Markenvorstand Herbert Diess hat eine Kampfansage an Google, Apple und Co. gemacht. Der Wettbewerb in der Autobranche werde durch die neue Konkurrenz aus der Internet-Welt härter.

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Kampfansage vom neuen VW-Markenvorstand Herbert Diess: „Das nächste Auto für die Generation iPhone kommt aus Wolfsburg."

„Mein Anspruch ist es, mit Volkswagen diesen Wandel nicht nur mitzugestalten - wir wollen an die Spitze dieser spannenden Entwicklung!“, sagte Diess in einem Interview, das heute im VW-Intranet veröffentlicht wurde und der WAZ vorliegt.

Durch die Digitalisierung werde sich das Auto stärker und schneller verändern als je zuvor. Der Anspruch von VW müsse lauten: „Das nächste Auto für die Generation iPhone kommt aus Wolfsburg und nicht aus Kalifornien“, bekräftigte Diess, der den Vorsitz der Marke VW-Pkw Anfang Juli von Konzernchef Martin Winterkorn übernommen hat. Ihm zollt Diess ausdrücklich Respekt: „Unter seiner Führung haben sich Konzern und Marke großartig entwickelt.“

Für die großen Herausforderungen der Zukunft benötige VW „ein solides finanzielles Rückgrat im Unternehmen“, betonte der 56-Jährige. „Wir werden unser Effizienzprogramm konsequent weiterführen, um Volkswagen fit für die Zukunft zu machen.“

Bereits heute ist Volkswagen laut Diess „der weltweit am besten aufgestellte Automobilkonzern“. Anlass für große Kurskorrekturen sieht er offenbar nicht. „Den eingeschlagenen Weg möchte ich in den kommenden Jahren fortsetzen - gemeinsam mit Dr. Winterkorn und der gesamten Volkswagen-Mannschaft.“ Bei den VW-Mitarbeitern wirbt Diess für eine offene Kommunikation statt eines „Silo-Denkens“ zwischen den Unternehmensbereichen. „Dort, wo wir Raum für Verbesserungen oder konkrete Fehler identifizieren, müssen wir diese offen ansprechen und gemeinsam lösen.“

An seinen ersten Tagen im neuen Job habe er mit seinen Vorstandskollegen „gleich neue Modelle unter Extrembedingungen testen“ können, so Diess. Besonders beeindrucke ihn bei VW „die Professionalität und die besondere Leidenschaft für das Produkt - in der gesamten Mannschaft“, sagte der frühere BMW-Manager.

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