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Neubau an der Auto-Uni: Anwohner fürchten Verkehrs-Stress

Volkswagen Neubau an der Auto-Uni: Anwohner fürchten Verkehrs-Stress

Wird das geplante Forschungszentrum neben der Auto-Uni zu Verkehrs-Stress am Hageberg führen? Besorgte Bürger schrieben jetzt unter anderem die Politik an, und Ortsbürgermeister Adam Ciemniak verspricht: „Wir wollen auf jeden Fall eine Zuwegung über die Nordhoff-Straße.“

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Auto-Uni: Anwohner Uwe Klimasch befürchtet, dass mit der geplanten Forschungsfabrik (kl. Bild) die Streuobstwiese wegfällt und der Verkehr auf dem Kölner Ring zunimmt.

Quelle: Foto: Hensel

In den nächsten Jahren will das Niedersächsische Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik (NFF) mit VW und weiteren Partnern neben der Auto-Uni eine Forschungsfabrik für Leichtbau errichten (WAZ berichtete). Anwohner Uwe Klimasch machte sich zum Sprecher betroffener Bürger, die beiden Hauptsorgen: „Offenbar soll auf dem Gelände einer wunderschönen Streuobstwiese gebaut werden - und die Zufahrt womöglich über den Kölner Ring erfolgen.“

Ortsbürgermeister Adam Ciemniak kann die Bedenken zwar nachvollziehen, sagt aber klipp und klar: „Das Gelände gehört VW, nicht der Stadt. Unsere Einflussmöglichkeiten sind daher gering.“ Ebenso klar sagt er aber auch: „Wir werden uns im Ortsrat definitiv dafür einsetzen, dass die Zufahrt über die Nordhoff-Straße erfolgt und wir alle Planungen rechtzeitig erfahren.“ Das freut Uwe Klimasch: „Für uns Anlieger ist der Verkehr der springende Punkt.“

Für die Streuobstwiese („Die ist wirklich idyllisch“) kann Ciemniak allerdings wenig Hoffnung machen: „Sie ist nur ein Lückenfüller. Die ursprünglichen Pläne für den Mobile-Life-Campus sahen dort schon vor Jahren Bebauung vor.“ Klimasch findet das ebenso wie andere Bürger zwar schade: „Aber damit muss man dann wohl leben.“

fra

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