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Nach USA-Fauxpas: Rückendeckung für Müller

Volkswagen Nach USA-Fauxpas: Rückendeckung für Müller

Für Wirbel sorgte am Sonntag ein Bericht der Bild am Sonntag (BamS), wonach im Aufsichtsrat von Volkswagen erste Zweifel an Konzern-Chef Matthias Müller aufkommen. Grund sei dessen unglücklicher Auftritt in den USA. Die Eigentümer-Familien Piech und Porsche stärken Müller jedoch demonstrativ den Rücken.

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Rückendeckung nach missglückter USA-Reise: VW-Chef Matthias Müller.

„Müller wackelt gewaltig, beim nächsten Patzer ist er weg“, zitiert BamS einen namentlich nicht genannten Aufsichtsrat. Auslöser sei der Interview-Fauxpas des neuen Konzern-Chefs bei einem US-Radiosender. Müller hatte die Affaire um manipulierte Dieselmotoren zunächst als „technisches Problem“ bezeichnet (WAZ berichtete).

Am Dienstag soll der mächtige Aufsichtsrat zusammenkommen, um über den Stand der Aufklärung der Abgas-Affaire zu beraten. Für Müller gab es vorab nun öffentliche Rückendeckung von ganz oben. „Die Familien Porsche und Piech stehen fest hinter Herrn Müller“, zitiert das Wirtschaftsblatt eine Person mit Kenntnis der Beratungen. „Jeder sieht, dass die USA-Reise von Herrn Müller nicht erfolgreich war. Er hat einen Fehler gemacht. Das heißt aber nicht, dass man von ihm abrückt“, heißt es weiter.

Der 62-Jährige verkörpere die vom Aufsichtsrat gewünschte neue Kultur. „Es gibt keinen anderen“, so ein Konzernkenner laut Handelsblatt. Der damalige Porsche-Chef Müller war nach dem Rücktritt von Martin Winterkorn im Zuge der Abgasaffäre im September an die Konzernspitze geholt worden.

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