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Mit Spezialsalz und GPS: Winterdienst ist gerüstet

Volkswagen Mit Spezialsalz und GPS: Winterdienst ist gerüstet

Rechtzeitig vor dem ersten Schnee hat der Winterdienst im VW-Werk Wolfsburg zwei Verbesserungen eingeführt. Erstmals kommt ein Spezialsalz zum Einsatz, das noch bei 21 Grad Frost wirkt. Außerdem sind die Räumfahrzeuge jetzt mit GPS-Sendern ausgerüstet.

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Winterdienst im VW-Werk Wolfsburg: Meister Salvatore Spanu kontrolliert das Salzlager in der Straße 2, die Räumfahrzeuge sind einsatzbereit.

In einem großen Lager an der Straße 2 und in vier Silos über das Gelände verteilt, liegen rund 1500 Tonnen Streumittel bereit. „Wir müssen 72 Kilometer Fußwege abstreuen, 40 Kilometer Straßen und fünf Quadratkilometer Flächen“, sagt Meister Salvatore Spanu, der mit seinen Kollegen den Winterdienst leitet.

Bis zu 60 Mitarbeiter kommen zum Einsatz, wenn richtig viel Schnee vom Himmel kommt. „Das ist noch sehr viel Handarbeit“, sagt Spanu. „Eingänge, Fußgängerüberwege, Treppen und vieles mehr kann man nur der Hand reinigen“, erklärt der Meister. Erste Einsätze gegen Glatteis hat der Winterdienst bereits gefahren.

Zum ersten Mal kommt an ausgewählten Stellen ein Spezialsalz aus der Schweiz zum Einsatz, das noch bei 21 Grad Frost wirksam ist, während herkömmliches Tausalz schon deutlich vorher nicht mehr richtig funktioniert. Das Spezialsalz greift zudem Betonoberflächen kaum an.

Außerdem sind die mehr als 20 Räumfahrzeuge im Dienst der Haus- und Hofmeisterei ab diesem Jahr mit GPS-Sendern ausgerüstet, die ständig den genauen Standort anzeigen. „Nun können wir am Bildschirm genau verfolgen, welche Straßen und Flächen schon abgestreut sind. Damit vermeiden wir Doppelarbeit und streuen deutlich effizienter“, sagt Frank Joseph, Leiter der Haus- und Hofmeisterei im Facility Management.

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