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Ministerpräsident im Logistikzentrum: Lob für VW und erste Fahrt im E-Up

Volkswagen Ministerpräsident im Logistikzentrum: Lob für VW und erste Fahrt im E-Up

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) besucht gestern das VW-Logistikzentrum an der Fallersleber Westrampe. Nach einem Rundgang durch die Hallen mit Konzern-Produktionsvorstand Michael Macht lobte Weil die vorbildliche Einbindung von Mitarbeitern mit gesundheitlichen Einschränkungen.

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Prominenter Besuch im VW-Logistikzentrum an der Westrampe: Ministerpräsident Stephan Weil (Mitte) informierte sich über die Eingliederung von Mitarbeitern mit gesundheitlichen Einschränkungen und fuhr anschließend erstmals den neuen E-Up.

Quelle: Manfred Hensel

Bei dem Besuch auf Einladung des VW-Betriebsrats stand das Thema „Inklusion“ im Mittelpunkt. Das bedeutet kurz gesagt: Alle Menschen sollen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben - egal ob sie eine Behinderung haben oder nicht. „Inklusion ist in der Politik ein Riesenthema geworden“, betonte Weil.

VW hat diese Bedeutung schon vor zwölf Jahren erkannt. Damals startete das Programm Work2Work. Es bietet so genannten leistungsgewandelten Mitarbeitern - nach langer Krankheit oder aufgrund einer Schwerbehinderung - eine neue Perspektive im Unternehmen. Kernstück ist der Leitsatz, die Mitarbeiter wertschöpfend einzusetzen und ihnen so Wertschätzung zu geben.

Im Verpackungsbetrieb an der Westrampe gelang VW genau dieses Kunststück. Durch die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze können 70 leistungsgewandelte Mitarbeiter wieder ihre volle Leistung bringen. Dass die Produktivität nicht leidet, war ein wichtiger Punkt, schließlich musste sich der Betriebsrat mit diesem Konzept gegen die Vergabe an eine Fremdfirma durchsetzen. „Das ist ein Leuchtturm“, lobte Vize-Betriebsratschef Stephan Wolf das Projekt.

Ministerpräsident Weil schaute sich die Arbeitsplätze an, sprach mit Mitarbeitern und testete den so genannten Hub-sauger zum Anheben schwerer Pakete. Sein Urteil: „Das beste Beispiel für Inklusion auf dem ersten Arbeitsmarkt.“ Anschließend stieg er erstmals in den neuen E-Up und fuhr zu einem Termin ins Rathaus.

htz

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