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Mid-Size-SUV Atlas soll US-Geschäft ankurbeln

Volkswagen stellt den "Atlas" vor Mid-Size-SUV Atlas soll US-Geschäft ankurbeln

VW bringt mit dem Atlas im Frühjahr 2017 ein sogenanntes Mid-Size-SUV auf den Markt. 5,04 Meter lang und als erster Stadt-Offroader der Marke mit sieben Sitzen verfügbar, soll der Atlas das lahmende US-Geschäft ankurbeln.

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Der neue SUV „Atlas“ von Volkswagen: Der große Bruder des Tiguan kommt 2017 in den USA auf den Markt - für Europa ist er bislang nicht vorgesehen.

Quelle: Volkswagen

Wolfsburg. Dafür setzt VW neben dem bulligen Design und dem üppigen Innenraum vor allem auf den Kaufpreis, der bei rund 30.000 Dollar (etwa 27.500 Euro) beginnen soll. Der Verkauf in Deutschland ist zwar denkbar, sei aktuell aber keine Option, sagte VW-US-Chef Hinrich Woebcken.

Gebeutelt von der Diesel-Affäre, wird VW den Atlas nach eigenen Angaben zunächst ausschließlich mit Benzinmotoren ausstatten. Im Programm seien ein 2,0 Liter großer Vierzylinder-Turbo und ein 3,6 Liter großer Sechszylinder-Saugmotor, beide mit 8-Gang-Automatik. „Dies ist der größte und markanteste Volkswagen, den wir jemals in den USA gebaut haben“, sagte Woebcken. Für die nahe Zukunft stellt VW außerdem eine Variante mit Plug-In-Hybrid in Aussicht. Von Ende 2017 an soll es den Siebensitzer auch in Russland und im Nahen Osten geben.

Das sogenannte Midsize-SUV - nach US-amerikanischem Maßstab ist der Siebensitzer nur mittelgroß - besetze ein wachsendes Segment, auf das 2015 ein Zehntel aller Neuzulassungen in den USA entfielen. Der VW-Konzern verkaufte in den USA in den ersten neun Monaten 2016 nur noch 426.000 Fahrzeuge, sechs Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Pkw-Marke mit dem VW-Logo verlor 13 Prozent.

VW baut den Atlas in seinem einzigen US-amerikanischen Werk in Chattanooga (Tennessee). Dort wird auch der US-Passat produziert. Angaben zu Spritverbrauch und Abgaswerten des Atlas will VW vor der Markteinführung „im Frühjahr 2017 bekanntgegeben“.

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