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Mehr Geld: Tarifstreit bei VW-Tochter beendet

Volkswagen Mehr Geld: Tarifstreit bei VW-Tochter beendet

In den lange schwelenden Tarifstreit bei den VW-Händlerbetreuern kommt endlich Bewegung! Die IG Metall und die Geschäftsführung der VW-Vertriebsbetreuungsgesellschaft einigten sich jetzt auf eine Entgelterhöhung für die rund 1400 Beschäftigten analog zum VW-Tarifabschluss.

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Protest mit Wirkung: Verhandlungsführer Thilo Reusch bei den Warnstreiks. Jetzt gibt‘s mehr Geld bei den VW-Händlerbetreuern.

Quelle: Manfred Hensel

Für die Händlerbetreuer, darunter mehr als 300 Beschäftigte von Volkswagen Service Deutschland in Wolfsburg, bedeutet das Ergebnis konkret: Rückwirkend zum 1. September gibt es 3,4 Prozent mehr Geld, ab Juli 2014 steigen die Gehälter noch einmal um 2,2 Prozent. Eine Einmalzahlung von 275 Euro brutto wird im Dezember aufs Konto überwiesen. Der Tarifvertrag läuft bis Ende Februar 2015.

IG-Metall-Verhandlungsführer Thilo Reusch wertet die Tariferhöhungen als ein Etappenziel in den seit einem Jahr laufenden Verhandlungen. „Erst durch den eindrucksvollen Warnstreik am 11. September in Wolfsburg kam der entsprechende Schwung“, sagte Reusch.

Die Geschäftsführung der VW-Vertriebsbetreuungsgesellschaft verpflichtete sich zudem, bis Ende Juni 2014 die Verhandlungen mit der IG Metall über einheitliche Entgelt- und Arbeitsbedingungen abzuschließen. Ziel sei es, „im nächsten halben Jahr mit neuen Tarifen für alle Beschäftigten in die VW-Familie aufgenommen zu werden“, so Reusch. Die Gewerkschaft beklagt eine Ungleichbehandlung der Belegschaften durch viele unterschiedliche, regionale Tarifverträge.

htz

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