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Mehr Arbeitsplätze: VW-Belegschaft wächst

Volkswagen Mehr Arbeitsplätze: VW-Belegschaft wächst

Volkswagen verfügt weiter über eine gut gefüllte Kasse. Die Bargeldreserven im Konzernbereich Automobile beliefen sich Ende Juni auf 11,3 Milliarden Euro und waren damit um 700 Millionen Euro höher als am Jahresende 2012.

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Mehr Arbeitsplätze: Seit Jahresstart wuchs die weltweite Belegschaft bei Volkswagen um rund 7000 Stellen.

Quelle: Archiv

Die Sachinvestitionen in Höhe von 3,9 Milliarden Euro flossen im ersten Halbjahr vor allem in die Werke und neue Modelle sowie in Spritspar-Technologien. „Angesichts der weltwirtschaftlichen Lage ist es um so wichtiger, dass wir nicht nachlassen, den Volkswagen-Konzern noch robuster und flexibler aufzustellen“, sagte VW-Finanzchef Hans Dieter Pötsch.

Auftrieb gibt das Baukastensystem MQB, durch das VW die Bauteile seiner Autos angleicht und damit Produktions- und Entwicklungskosten drückt. Die Ersparnisse aus diesen einheitlichen Plattformen sollen sich im Jahresverlauf weiter erhöhen. Die Kostenvorteile braucht Volkswagen auf dem angestrebten Weg an die Spitze der weltweiten Autobranche. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Toyota will unbestätigten Meldungen zufolge noch dieses Jahr eine Schallmauer durchbrechen und erstmals mehr als zehn Millionen Autos produzieren.

Beim Aufbau neuer Arbeitsplätze hat VW an Tempo zugelegt – vor allem in Deutschland. Seit Jahresstart wuchs die weltweite Belegschaft des Konzerns um rund 7000 Stellen auf 556.715 Mitarbeiter. Im In- und Ausland hält sich die Aufteilung mit jeweils ungefähr 3500 zusätzlichen Jobs die Waage, nachdem VW vor einem Jahr noch deutlich stärker im Ausland neue Leute eingestellt hatte.

Für die Absatzkrise in Europa kann VW keine Entwarnung geben: „Wir erwarten, dass sich die negative Entwicklung des Gesamtmarktes in Westeuropa fortsetzt, und dass auch der deutsche Markt unter dem Niveau von 2012 liegen wird“, heißt es.

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