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Manipulation bei Audi: Stadler zum Rapport

Volkswagen Manipulation bei Audi: Stadler zum Rapport

Audi-Chef Rupert Stadler soll den Audi-Aufsichtsrat am Donnerstag über mögliche eigenen Manipulationen an Drei-Liter-Diesel-Motoren aufklären. Stadler, der auch zum VW-Konzernvorstand gehört, soll erklären, warum Audi erst den Einsatz von Software, die in den USA als illegal gilt, dementierte, dann aber doch einräumen musste. Der VW-Aufsichtsrat tagt am Mittwoch, 9. Dezember.

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Zum Rapport beim Audi-Aufsichtsrat: Chef Rupert Stadler muss sich zur möglichen Manipulation an den Drei-Liter-Diesel-Motoren äußern.

Quelle: Archiv

Neben Audi dürfte der Abgas-Skandal die Tagesordnung bei VW prägen. Außerdem wird wohl die Entscheidung über einen neuen Personalvorstand für den Konzern fallen. Gerade angesichts der Abgaskrise kommt auf den neuen Personalchef eine Menge Arbeit zu. Die Marke VW hat laut Betriebsratschef Bernd Osterloh vor allem wegen des Skandals um falsche Angaben zum Spritverbrauch mit sinkenden Verkäufen zu kämpfen. 

Am morgigen Montag endet die Frist für das „Amnestieprogramm“ für Tarifbeschäftigte, das bei der Aufklärung helfen sollte. Die Beschäftigten werden bei einer Betriebsversammlung am Mittwoch über den Stand der Dinge informiert. Auch Wolfgang Porsche soll eine Rede halten.

Derweil hat Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) den Kleinen Parteitag der Sozialdemokraten im Land für ein klares Bekenntnis zu VW genutzt. Der 20-prozentige Landesanteil bei VW stehe für ihn nicht zur Disposition, sagte Weil am Samstag. „Wir tun das deshalb, weil wir von Volkswagen überzeugt sind – und wir werden uns nicht davonstehlen. Volkswagen wird uns allen noch viel Freude machen“, erklärte er.

dpa

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