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Machtkampf: Winterkorn spürt „Rückenwind“

Volkswagen Machtkampf: Winterkorn spürt „Rückenwind“

Kein schneller Auftritt nach dem Machtkampf: VW-Chef Martin Winterkorn fehlte gestern überraschend bei einer großen VW-Veranstaltung vor dem Beginn der Automesse in Shanghai. „Herr Winterkorn hat sich wegen eines grippalen Infekts dazu entschieden, nicht nach Asien zu reisen“, sagte Konzernsprecher Andreas Lampersbach.

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VW-Chef Martin Winterkorn: Das Präsidium des Aufsichtsrats stärkte ihm in einer Erklärung deutlich den Rücken.

Noch vor der Absage seiner China-Reise sagte der VW-Chef, er sehe sich und das Unternehmen gestärkt. „Dieser Vertrauensbeweis ist Rückenwind auf unserem Weg, Volkswagen zum erfolgreichsten Automobilkonzern der Welt zu machen“, sagte Winterkorn zur Entscheidung des Aufsichtsratspräsidiums.

Beim VW-Konzernabend in Shanghai wurde Winterkorn von China-Chef Jochem Heizmann vertreten. „Natürlich wäre es falsch zu sagen, dass es keine Unruhe schafft und es ,business as usual‘ ist“, sagte Heizmann auf Nachfrage zur Kontroverse um Winterkorn. „Aber das Richtige und Nötige ist getan worden. Es gibt eine klare Aussage des Aufsichtsrates und ich denke, damit wird wieder Ruhe einkehren.“ Die Reaktion auf die Entscheidung, dass Winterkorn bleibe, sei in China „sehr euphorisch“ gewesen.

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh baut fest auf eine Vertragsverlängerung von Konzernchef Winterkorn. „Wir müssen in den nächsten Jahren gemeinsam mit ihm die neuen Strukturen schaffen, um damit die Grundlage dafür zu legen, dass sein Nachfolger genauso erfolgreich sein kann wie er“, so Osterloh zur „Automobilwoche“.

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