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Logistiker-Warnstreik: Steht das Werk bald still?

Wolfsburg Logistiker-Warnstreik: Steht das Werk bald still?

Der Streit um einen Haustarifvertrag zwischen der IG Metall und dem VW-Zulieferer Ceva eskaliert. Für heute hat die IGM die ersten Warnstreiks auf dem VW-Werksgelände ausgerufen - und droht damit, mit weiteren Warnstreiks der wenigen hundert Ceva-Kontraktlogistiker die Produktion im gesamten Werk lahmzulegen.

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Warnstreik der IG Metall: Der Arbeitskampf der Gewerkschaft beim VW-Zulieferer Ceva dürfte auch Folgen für die Produktion im Werk haben.

Quelle: Archiv (2)

Wolfsburg. An die 450 Ceva-Kontraktlogistiker sind damit beschäftigt, Teile ins VW-Werk zu liefern, sie dort zu verteilen, teilweise Vormontage vorzunehmen. Aufgrund der komplexen Produktionsabläufe bei VW könnten die Mitarbeiter an diesen wichtigen Schnittstellen dafür sorgen, „dass Schluss ist mit dem Bau von Autos“, sagt der Erste Bevollmächtigte der IG Metall, Hartwig Erb.

VW sei zwar nicht der Verhandlungspartner der Gewerkschaft , aber der Auftraggeber des Zulieferers Ceva. „Und ich habe VW mehrfach deutlich gesagt, dass sie uns Ernst nehmen sollen. Das ist offenbar nicht der Fall“, schimpft Erb. Bei VW dürfte man nicht wundern, wenn zum Schluss Zustände wie auf dem Flughafen herrschten. Egal, ob Flugbegleiter, Vorfeld-Mitarbeiter oder Piloten streikten, das Ergebnis sei das gleiche: Am Ende fliege kein Flugzeug.

An der Entschlossenheit der Gewerkschaft in der Tarifauseinandersetzung mit Ceva lässt Hartwig Erb keinen Zweifel: „Wer uns kennt, weiß: Was wir anfangen, das bringen wir auch zu Ende.“

fra

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