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Lob von der Ministerin: „Das ist vorbildlich“

Volkswagen Lob von der Ministerin: „Das ist vorbildlich“

Prominenter Besuch an der Westrampe. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles informierte sich gestern insbesondere über den Verpackungsbetrieb im VW-Logistikzentrum bei Fallersleben. Im Mittelpunkt dabei: Die Integration behinderter Mitarbeiter.

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Jörg Pott (2. v.l.), Leiter Volkswagen Logistikzentrum Wolfsburg erklärt Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles die ergonomische Motorenverpackung im Volkswagen Logistikzentrum Wolfsburg.

In dem Verpackungsbetrieb, der Teile nach Übersee verschickt, arbeiten 370 Beschäftigte, 220 davon sind „tätigkeitseingeschränkt“ oder „leistungsgewandelt“, wie es im VW-Jargon heißt. Und die bringen ihre volle Leistung, wie Personalvorstand Horst Neumann unterstrich: „Man muss nur die geeigneten Rahmenbedingungen schaffen.“ Die bestehen aus ergonomischen Arbeitsplätzen mit höhenverstellbaren Packtischen, Felgengreifern und Vakuum-Saughebern, führte Projektleiter Jörg Pott aus.

Betriebsrat Klaus Wenzel betonte, der Einsatz behinderter Kollegen entsprechend ihren Fähigkeiten gehöre bei VW zur selbstverständlichen Unternehmenskultur, Betriebsratschef Bernd Osterloh fasste treffend zusammen: „Dies ist ein gelungenes Beispiel dafür, was möglich ist.“

Das sah die Ministerin nicht anders. „Ich halte das für vorbildlich“, so die SPD-Politikerin. Das VW-Beispiel könne eine Art Kopiervorlage für weitere Unternehmen sein: „Was bei VW gelungen ist, können und müssen auch andere schaffen“, betonte Nahles.

Im Rundgang ließ sich die Ministerin einzelne Arbeitsschritte zeigen, ob von Marion Wolf die Verpackung von Kleinteilen („Rein in den Karton, rauf aufs Band“) oder von Bernd Tscherney und Peter Kaiser die komplette Motorenverpackung („Die gehen nach Mexiko“). Per Handschlag verabschiedete sich die Arbeitsministerin von den Arbeitern, wie es sich gehört.

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