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Leiharbeiter: VW-Betriebsrat fordert weitere Übernahmen

Volkswagen Leiharbeiter: VW-Betriebsrat fordert weitere Übernahmen

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh fordert die Übernahme weiterer Leiharbeiter in die Stammbelegschaft. Gespräche mit dem Vorstand laufen bereits.

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Leiharbeiter: Der VW-Betriebsrat fordert weitere Übernahmen.

Quelle: Photowerk

Osterloh erklärte in einem Interview des „Handelsblatt“: „Mit dem Unternehmen sprechen wir darüber, auch alle Zeitarbeiter an den deutschen Standorten einzustellen, die in den kommenden drei Monaten länger als 36 Monate bei VW sind.“ Betroffen wären mehrere hundert Mitarbeiter. Das Unternehmen habe innerhalb von zwei Jahren 3000 Leiharbeiter angestellt.

Ein Konzernsprecher bestätigte entsprechende Kontakte mit dem Betriebsrat. Es sei geplant, mittelfristig die Quote der Leiharbeiter an der Stammbelegschaft von zur Zeit rund zehn Prozent zu halbieren.

Seine Forderung nach weiteren Leiharbeiter-Übernahmen in den kommenden drei Monaten begründete Osterloh mit der guten Auftragslage. „Wir sind bis zum Jahresende gut ausgelastet.(...) Drei Monate, weil die konjunkturellen Aussichten mittelfristig schwer einzuschätzen sind“, sagte der Betriebsratschef.

Scheinwerkverträge gebe es bei VW nicht, sagte Osterloh der Zeitung. „Die passen nicht in unsere Unternehmenskultur.“ „Hinweise auf Probleme“ deswegen habe es im vergangenen Jahr nur zweimal gegeben. Laut „Handelsblatt“ transportieren Werkvertrags-Beschäftigte des Subunternehmens Ceva Logistics Teile des Tiguan. Einzelne Betroffene hätten in eidesstattlichen Versicherungen erklärt, dass sie wie Festangestellte behandelt würden – damit wären die Verträge illegal. Das Unternehmen wies den Vorwurf auf Anfrage der Zeitung „klar zurück“.  

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