Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Lässt Donald Trump den VW-Vergleich platzen?

Wird es jetzt noch viel teurer? Lässt Donald Trump den VW-Vergleich platzen?

Der zukünftige US-Präsident Donald Trump könnte einem Bericht zufolge den bereits ausgehandelten VW-Vergleich in den USA platzen lassen. Dann dürfte die Abgasaffäre für Volkswagen in den USA noch viel teurer werden.

Voriger Artikel
„Rekord-GTI“ für Benjamin Leuchter
Nächster Artikel
Musterverhandlung im Porsche-Prozess beginnt im Sommer

Zukünftiger US-Präsident Donald Trump: Möglicherweise lässt der neue US-Präsident den ausgehandelten Vergleich platzen.

Entscheidet der zukünftige US-Präsident Donald Trump über das Schicksal von Volkswagen in den USA? Laut einem Medienbericht gelang es dem VW-Verhandlungsführer Francisco Javier Garcia Sanz nicht, eine Einigung über den Milliarden-Vergleich in der Abgasaffäre noch vor dem Regierungswechsel zu erzielen. Für Volkswagen könnte es jetzt noch viel teurer werden.

Volkswagen hat sich bereits zur Zahlung von 14,7 Milliarden Dollar (13,4 Milliarden Euro) verpflichtet, das problem: Das amerikanische Justizministerium muss dem Milliarden-Vergleich, den ein amerikanisches Gericht im Oktober gebilligt hatte, noch zustimmen. Sanz sei jetzt in der vergangenen Woche in die Vereinigten Staaten gereist und habe sich mit Vertretern des Justizministeriums getroffen, berichtet die „Bild am Sonntag“. Die Ministeriumsvertreter hätten gegenüber Sanz aber eine rasche Entscheidung abgelehnt.

Der Zeitung zufolge befürchtet VW nun, die Trump-Regierung könne die Einigung platzen lassen und höhere Strafzahlungen verlangen. „Wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen“, zitierte die Zeitung einen namentlich nicht genannten VW-Manager.

Dem Bericht zufolge war Ex-VW-Chef Martin Winterkorn in der vergangenen Woche ebenfalls in den USA und wurde er von den Anwälten der US-Kanzlei Jones Day vernommen, die im VW-Auftrag die Abgasaffäre untersuchen. Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ konfrontierten die Amerikaner Winterkorn mit zahlreichen Dokumenten und dem Vorwurf, er habe frühzeitig vom Betrug bei den Abgaswerten gewusst.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell