Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Krim-Krise: VW blickt mit Sorge nach Russland

Volkswagen Krim-Krise: VW blickt mit Sorge nach Russland

Eine Eskalation der Krim-Krise könnte für das Geschäft von Volkswagen erhebliche Einbußen bringen. „Wir sind ein großer Handelspartner von Russland und blicken deshalb mit Sorge in die Ukraine und nach Russland“, sagte VW-Chef Martin Winterkorn vor Journalisten in Genf.

Voriger Artikel
Emden: Werkleiter vor Wechsel nach Wolfsburg
Nächster Artikel
VW-Werk: 434 neue Stellflächen

VW-Werk in Kaluga: Sanktionen gegen Russland hätten auch Folgen für das Geschäft von Volkswagen.

Bis Ende 2018 will VW 1,2 Milliarden Euro in Russland investieren. Der Konzern verkauft dort jährlich mehr als 300.000 Fahrzeuge – und es sollen noch deutlich mehr werden. Russland sei der „Wachstumsmarkt Nummer eins in Europa“, hatte Winterkorn im November bei einem Besuch im russischen VW-Werk Kaluga betont. Die VW-Tochter MAN eröffnete im vergangenen Jahr ein neues Werk in St. Petersburg. 2015 will VW ein Motorenwerk in Kaluga in Betrieb nehmen, ein Logistikzentrum bei Moskau ist in der Planung.

Der Machtkampf um die Ukraine und mögliche Sanktionen gegen Russland bedrohen nun auch die Geschäfte von VW. „Sanktionen würden auch unweigerlich Gegensanktionen auslösen“, warnt Rainer Lindner, Ost-Ausschuss-Geschäftsführer beim Industrieverband BDI. Russland diskutiert bereits über einen Gesetzentwurf, der das Einfrieren von Vermögen ausländischer Unternehmen und von Privatpersonen vorsieht.

Voriger Artikel
Nächster Artikel