Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Konferenz zum Verkehr: Region braucht moderne Infrastruktur

Volkswagen Konferenz zum Verkehr: Region braucht moderne Infrastruktur

Mit dem Ausbau der Verkehrswege in der Region Braunschweig-Wolfsburg beschäftigte sich gestern eine Konferenz auf Einladung der Wolfsburg AG. Die rund 280 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft forderten die Verankerung regionaler Projekte in den Bundesverkehrswegeplan.

Voriger Artikel
Testfahrer: Gericht weist Klage ab
Nächster Artikel
VW-Sparprogramm: Belegschafterwartet heute klare Aussagen

Konferenz zur Verkehrs-Infrastruktur: Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten auf Einladung der Wolfsburg AG.

Quelle: Wolfsburg AG

Die Experten diskutierten den Ausbau der Bahnverbindung zwischen Braunschweig und Wolfsburg (Weddeler Schleife), den Lückenschluss der A39 und den Ausbau der Binnenwasserstraßen.

Wolfsburg als VW-Hauptsitz stehe mit der steigenden Zahl von Pendlern vor besonderen Herausforderungen, erläuterte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Dafür haben wir mit 6000 neu zu schaffenden Wohneinheiten aktuell eines der größten Wohnungsbauprogramme aufgelegt“, sagte Mohrs. Wenn die Entwicklung der Infrastruktur damit Schritt halte, werde sich das positiv auf den Wirtschaftsstandort auswirken. „Verkehr entsteht nicht durch die Schaffung von Wohnraum, sondern durch mehr Pendler.“

Für VW ist eine funktionierende Güterlogistik ebenso wichtig die Anbindung der Mitarbeiter. Mehr als 60 Prozent der in Wolfsburg gefertigten Autos werden mit der Bahn abtransportiert. „Wirtschaftskraft, Arbeitsplätze und Wohlstand stehen in unmittelbarer Wechselwirkung mit dem Vorhandensein eines zuverlässigen Verkehrsangebotes für alle Verkehrsträger. Wir wollen im Konsens und auf Basis eines fairen Interessenausgleichs dazu beitragen, die Verkehrsprobleme in unserer Region zu lösen“, sagte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh.

Voriger Artikel
Nächster Artikel