Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Klebetechnik: Dürr investiert Millionen-Betrag in Wolfsburg

Volkswagen Klebetechnik: Dürr investiert Millionen-Betrag in Wolfsburg

Der weltweit tätige Automobilzulieferer Dürr baut für rund zwei Millionen Euro seinen Standort in Wolfsburg aus. Gestern legte das Unternehmen den Grundstein für ein neues Bürogebäude an der Fallersleber Westrampe, außerdem wird die Fertigungsfläche erweitert. Mit den Investitionen will Dürr sein Geschäft mit der Klebetechnik im Automobilrohbau weiter internationalisieren.

Voriger Artikel
VW-Übernahmeschlacht: Merckle-Klage gegen Porsche-Holding kommt vor Gericht
Nächster Artikel
Derby: VfL und Eintracht werben für VW-Hilfsprojekt

Westrampe in Fallersleben: Die Geschäftsführer Uwe und Heico Rickert legten mit Bauunternehmer Andreas Grote den Grundstein für das neue Dürr-Bürogebäude.

Quelle: Foto: Manfred Hensel

Bis Ende 2013 will Dürr seine Fertigungsfläche für Rohbau-Klebetechnik in Wolfsburg auf 2400 Quadratmeter verdoppeln. Das neue dreistöckige Bürogebäude mit rund 700 Quadratmetern Nutzfläche soll im April 2014 bezogen werden. Dann soll auch ein Service- und Vertriebsteam für Lackiertechnik von Braunschweig nach Wolfsburg ziehen, um den Hauptkunden Volkswagen schneller erreichen zu können.

Der Dürr-Konzern steuert von Wolfsburg aus seit der Übernahme der Rickert GmbH im Jahr 2010 sein Geschäft mit der Klebetechnik im Automobilrohbau. „Das Kleben eignet sich im Karosseriebau besonders zur Verbindung unterschiedlicher Materialien“, sagt Geschäftsführer Uwe Rickert. Hintergrund für das Wachstum sei die Internationalisierung des Geschäfts. Die Anlagen aus Wolfsburg kommen immer öfter in Wachstumsmärkten wie China, Brasilien und Mexiko zum Einsatz.

Bei Dürr Wolfsburg ist die Beschäftigtenzahl seit Mitte 2010 von rund 30 auf 70 Mitarbeiter gestiegen. „Im Zuge unseres Internationalisierungskurses planen wir, die Belegschaft auch zukünftig weiter auszubauen“, sagt Rickert. Außerdem bereite das Unternehmen schon den nächsten Ausbau der Fertigungsfläche an der Westrampe vor.

htz

Voriger Artikel
Nächster Artikel