Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Keine ruhigen Tage in der Urlaubszeit: Mehr als 340 Bauprojekte im VW-Werk

Volkswagen Keine ruhigen Tage in der Urlaubszeit: Mehr als 340 Bauprojekte im VW-Werk

Trotz Urlaubszeit gibt es im VW-Werk Wolfsburg in diesen Wochen keinen ruhigen Tag: Mehr als 340 Bauprojekte müssen umgesetzt werden, bei gleichzeitig weiterlaufender Golf-Fertigung. Beim größten Teil der Projekte geht es darum, die Produktion auf künftige Herausforderungen vorzubereiten.

Voriger Artikel
Treuer Kunde: 100-Jähriger holte 41. Volkswagen ab
Nächster Artikel
Südafrika: Auf Auto-Safari durchs VW-Werk

Baustelle der Lackiererei in Halle 9: Planer Andreas Tack (Mitte) und Horst Jürges mit Betriebsrat Eckhard Krebs (r.).

Dazu gehören der Anlauf neuer Modelle, der Einstieg in die Elektro-Mobilität, die Steigerung der Effizienz und Produktivität sowie die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze.

Außerdem macht das Werk Wolfsburg mit den Arbeiten einen weiteren Sprung nach vorn im Zuge der Strategie „Think Blue. Factory.“: Bis zum Jahr 2018 sollen wichtige Umweltkennziffern wie Energieverbrauch und Schadstoffemissionen um 25 Prozent sinken. Die Umbauarbeiten sind voll im Zeitplan.

 In der Touran- und Tiguanfertigung wird der zentrale Punkt der Montage erneuert, die Fahrwerkheber. Hier findet die so genannte Hochzeit statt: Motor und Fahrwerk werden unter die Karosserie gehoben und verbunden. Mit den neuen Hebern in Halle 8 können bis zu vier verschiedene Fahrzeugmodelle auf der Linie gebaut werden, doppelt so viele wie vorher. Außerdem sind die neuen Anlagen auf eine Produktion von Modellen ausgelegt, die auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) basieren. So steigt die Flexibilität des Werkes.

 In der Golf-Fertigung bereitet sich die Montage auf die Einführung der Modelle mit Elektroantrieb vor. Die Triebsatzvormontage in der Halle 54 wird deshalb erweitert. Während der Produktion nehmen hier 36 Mitarbeiter pro Schicht die letzten Arbeiten an den Motoren vor, ehe die Antriebe eingebaut werden. Nach der Erweiterung können auch Elektromotoren über die Anlagen gefahren werden. Gleichzeitig werden auch hier die Fahrwerkheber erneuert, was unter anderem zu Energieeinsparungen führt.

 In der Lackiererei Halle 9 werden in diesem Umbauzeitraum mehr als zehn neue Roboter aufgebaut. Bei den modernen und flexiblen Maschinen rückt der so genannten Farbwechsler deutlich näher an den Sprühkopf. Dadurch geht weniger Lack verloren, wenn das nächste Fahrzeug in einer anderen Farbe hergestellt werden muss. Außerdem fahren die Sprühköpfe – auch Applikationseinheiten genannt – wegen der beweglichen Roboter deutlich näher an die Karosserien heran. So steigt die Qualität der lackierten Fahrzeugoberflächen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel