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Jubiläum bei Seat: Vor 30 Jahren lief der erste Ibiza vom Band

Volkswagen Jubiläum bei Seat: Vor 30 Jahren lief der erste Ibiza vom Band

Der Seat Ibiza hat Geburtstag: Der spanische Wagen wird 30 Jahre alt - und hat viele Bezüge zu Wolfsburg, nicht nur, weil Seat eine VW-Tochter ist.

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Damals und heute: Seit 30 Jahren gibt es den Seat Ibiza.

Mit dem Produktionsstart im April 1984 wagte die Marke Seat den Schritt in die Emanzipation. In den Jahren davor waren die Spanier nicht viel mehr als eine verlängerte Werkbank von Fiat gewesen. Das änderte sich. Mit dem Kleinwagen knüpfte Seat die ersten Kontakte zu Volkswagen, die wenig später zu einer Beteiligung und später dann zur Übernahme durch den Wolfsburger Konzern führten.

Die Spanier legten auch den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte. Während andere Modelle wie der Toledo stilistisch wie wirtschaftlich durch viele Höhen und Tiefen gingen, gelang es dem Ibiza stets, Oberwasser zu behalten. In nunmehr vierter Generation hat der Kleinwagen keinen geringen Anteil daran, dass sich die Zahlen der kriselnden VW-Tochter langsam erholen.

Schon von der ersten Generation des Ibiza wurden bis 1993 1,3 Millionen Exemplare gebaut. Die zweite Auflage lief bis 2002 rund 1,5 Millionen Mal vom Band, die dritte (2002 bis 2008) kam auf eine Stückzahl von 1,2 Millionen, und die vierte steht kurz vor der Millionengrenze. Zusammen kam der Ibiza zum Jahreswechsel 2013/14 auf rund 4,98 Millionen Exemplare. Damit ist der kleine Spanier das mit Abstand meistverkaufte Modell in der Firmengeschichte.

Von der Eigenständigkeit des Erstlings-Modells ist der aktuelle Ibiza allerdings weit entfernt. Denn im Grunde ist der Ibiza nichts anderes als ein VW Polo - nahezu baugleich, nur im schmucken Spanien-Stil.

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