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Jeder dritte VW-Mitarbeiter steht täglich im Stau

Wolfsburg Jeder dritte VW-Mitarbeiter steht täglich im Stau

Mehr als 30.000 VW-Beschäftigte in Wolfsburg haben an der Mitarbeiterbefragung Verkehr teilgenommen. „Weil so viele Beschäftigte mitgemacht haben, sind die Daten belastbar und ergeben ein realistisches Bild“, sagt Betriebsrat Jürgen Hildebrandt. Jetzt soll die Verkehrsinfrastruktur in und um Wolfsburg gezielt verbessert werden.

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VW-Berufsverkehr auf der Tangente: Jeder dritte Volkswagen-Mitarbeiter steht täglich im Stau, im Winter braucht jeder zehnte Beschäftigte mehr als eine Stunde ins Werk.

Quelle: Hensel (Archiv)

Wegezeiten: Egal ob Sommer oder Winter – nur etwa ein Viertel der Beschäftigten schafft den Weg zur Arbeit in höchstens 20 Minuten. Etwa 30 Prozent braucht 30 bis zu 50 Minuten. Doch auch noch längere Wegezeiten sind keine Seltenheit. Im Winter zum Beispiel braucht etwa jeder zehnte Beschäftigte länger als eine Stunde bis zum Arbeitsplatz.

 Verspätungen/Staus: Acht von zehn Beschäftigten sind auf dem Weg zur Arbeit von Staus und Verspätungen betroffen. Für etwa ein Drittel der Beschäftigten ist das sogar ein tägliches Erlebnis. Hildebrandt: „Ganz klar: Das bestätigt die Einschätzung des Betriebsrates. Hier gibt es nach wie vor akuten Handlungsbedarf – und zwar nicht nur von Volkswagen, sondern auch von der Politik.“

 Verkehrsmittel: 67 Prozent der VW-Beschäftigten in Wolfsburg kommen im Winter allein mit dem Auto zur Arbeit. „Der hohe Wert ist keine Überraschung. Das Ergebnis sehen wir jeden Morgen auf den verstopften Straßen rund ums VW-Werk“, so Hildebrandt. 19 Prozent der Beschäftigten kommen in Fahrgemeinschaften. Nur schwach genutzt wird der ÖPNV. Hildebrandt: „Für viele Beschäftigte ist der ÖPNV aus verschiedensten Gründen keine realistische Alternative.“

 An der detaillierten Auswertung der Befragung arbeiten mehrere Stellen. Hildebrandt: „Durch das intelligente Verknüpfen der Daten lassen sich nicht selten Handlungsempfehlungen ableiten. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, an welcher Stelle am besten ein Park & Ride-Parkplatz für VW-Beschäftigte gebaut werden sollte oder wo ein Lückenschluss im Radwegenetz den größten positiven Effekt hätte.“

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