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In den Ferien im VW-Werk arbeiten

Wolfsburg-Volkswagen In den Ferien im VW-Werk arbeiten

Wolfsburg. Eben noch im Klassenraum, jetzt in der Golf-Produktion: Diesen Schritt machen jedes Jahr Tausende junge Leute, die sich bei VW als Ferienarbeiter etwas nebenher verdienen (Text links). Die WAZ sprach mit einigen von ihnen.

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Arbeiten im Motorraum: Ioannis Kazilas jobbt als Ferienarbeiter im Wolfsburger VW-Werk.

Quelle: Kevin Nobs

Sibel Scholz aus Gifhorn hat gerade ihr Abitur bestanden. Danach ging‘s in die Produktion. „Ich war überrascht, wie anstrengend das ist, aber ich habe ein tolles Team, das mir alles erklärt hat“, sagt die 18-Jährige. Vorm Studium möchte sie für ein Jahr nach Kalifornien gehen - „dafür spare ich“.

Zum zweiten Mal jobbt Akhleif Abdesalem als Ferienarbeiter. Der Maschinenbau-Student freut sich: „Ich hatte großes Glück und beide Jahre richtig tolle Teams.“ Von dem verdienten Geld will er sich eine Reise gönnen.

Ioannis Kazilas studiert Maschinenbau. Er betont: „Es ist wichtig für mich, dass ich lerne, wie hier im Werk die Abläufe funktionieren.“ Medienmanagement-Studentin Jasmin Wessel entdeckt bei VW eine neue Welt: „Ich war vorher nie hier.“ Nur gute Erfahrungen als Ferienarbeiter haben auch Natsuki Ludwig und Borzoo Marefatzadeh gemacht.

Für VW-Mitarbeiter Robert Vogrinc (Montagelinie 4) sind die jungen Leute gerade in den Werksferien eine willkommene Verstärkung. „Die Einarbeitung ist eine Herausforderung, aber nach ein paar Tagen klappt es super - die Autos kommen in gleicher Qualität raus.“ Für VW-Betriebsrätin Gabriele Trittel ist der Einsatz der Ferienarbeiter „eine Win-Win-Situation“. Besonders freue sie sich über den hohen Frauenanteil.

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