Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Im Streit: VW trennt sich von Östling

Volkswagen Im Streit: VW trennt sich von Östling

Bei Volkswagen kommt die geplante interne Nutzfahrzeug-Allianz nicht zur Ruhe. Neustes Kapitel ist ein handfester Streit um den ehemaligen Nutzfahrzeugvorstand Leif Östling.

Voriger Artikel
VW-Haustarif: Abschluss mit Zuschlag
Nächster Artikel
Testfahrer verlieren auch in zweiter Runde

Steht bei VW vor dem Aus: Nutzfahrzeugvorstand Leif Östling.

Quelle: Archiv

Während das Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ gestern meldete, das Tischtuch zwischen dem Schweden und VW sei zerschnitten, brauchte der Konzern Stunden für eine Reaktion zum Verbleib des Top-Managers. Dann hieß es am Nachmittag knapp: „Wir bestätigen, dass Herr Östling seit dem 1. März als Vorstandsmitglied der Volkswagen AG ausgeschieden ist. Er ist weiterhin beratend für die Volkswagen AG tätig. Weitergehende Spekulationen kommentieren wir nicht.“

Den Querelen vorausgegangen war eine hoch umstrittene Östling-Aussage zur VW-Mitbestimmungskultur, mit der die schwedische Tageszeitung „Svenska Dagbladet“ den 69-Jährigen zitiert hatte. Damit brachte Östling den VW-Betriebsrat gegen sich auf. Der Aufruhr reiht sich in eine lange Reihe an Negativschlagzeilen, die die geplante Nutzfahrzeugallianz im Konzern in den vergangenen Jahren einfuhr.

Seit Anfang März taucht Östlings Name im VW-Internetauftritt nicht mehr in der Reihe der Top-Chefetage auf. Das war auch absehbar, weil Ex-Daimler-Vorstand Andreas Renschler Östlings Amt Anfang Februar übernommen hatte. Dieser Wechsel ist schon seit einem Jahr offiziell. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll Östling seinen Nachfolger Renschler bis Ende August beraten. Ob der Schwede künftig wie ursprünglich geplant „eine bedeutende Rolle in den Aufsichtsgremien des Volkswagen-Konzerns für den Nutzfahrzeugbereich spielen“ wird, blieb gestern unklar.

Dieser Text wurde aktualisiert!

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell