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IZB-Rundgang: VW-Chef verteilte Lob und Tadel

Volkswagen IZB-Rundgang: VW-Chef verteilte Lob und Tadel

Zum Start der Internationalen Zuliefererbörse (IZB) hat am Dienstag VW-Chef Martin Winterkorn die Messe im Allerpark besucht. Die Aussteller mussten sich den prüfenden Blicken des Konzernchefs stellen – für viele Firmen gab‘s ein Lob, andere mussten auch Kritik verkraften.

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Rundgang durch die Messehallen: VW-Chef Martin Winterkorn besuchte gestern die Internationale Zuliefererbörse im Allerpark.

Quelle: Photowerk (bb)

Fast zwei Stunden lang zog der Tross von VW-Führungskräften mit Winterkorn an der Spitze über das Messegelände. Mit dabei waren auch Entwicklungschef Heinz-Jakob Neußer und Komponentenvorstand Werner Neubauer sowie Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Ein Schwerpunkt lag bei den Ausstellern aus Südostasien, der diesjährigen Partnerregion der IZB. Besonders positiv äußerte sich der VW-Chef am Stand des malaysischen Partners DRB-Hicom. „Sieht gut aus“, lobte Winterkorn die Schweißnaht an einem Querlenker der Vorderachse. Ein anderer Hersteller musste sich für sein Produkt deutliche Worte anhören: „Wenn Sie ein Zulieferer für Volkswagen sein wollen, müssen Sie das korrigieren!“

Kritische Nachfragen gab es an jedem Stand, „so wie man Herrn Winterkorn kennt“, meinte Markus Kamieth, der bei BASF den Bereich Lacke leitet. Den Besuch des VW-Chefs an seinem Stand sah er als „besondere Auszeichnung“.

Die Firma Kuka zeigte eine neue Roboter-Generation, die ein engeres Zusammenarbeiten zwischen Mensch und Maschine ermöglicht. Das stellt besondere Anforderungen an die Sicherheit. Winterkorn vertraute der Technik, machte die Probe aufs Exempel und hielt seine Hand hin – der Roboterarm stoppte natürlich rechtzeitig.

htz

  • Die Messe hat noch Mittwoch und Donnerstag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
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