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IT-City: Arbeiten wie im Silicon Valley

Volkswagen IT-City: Arbeiten wie im Silicon Valley

Der Volkswagen-Konzern will vom Silicon Valley und von China lernen: Am Donnerstag eröffnete VW seine IT-City vor den Toren Kästorfs. Der Gebäudekomplex mit 1500 hochmodernen Arbeitsplätzen sieht VW-Personalvorstand Karlheinz Blessing als „Reallabor“, in dem neue Formen von Kreativität und Teamwork getestet werden.

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Quelle: Roland Hermstein

Kästorf. Auf den ersten Blick geht es um effizienteres Arbeiten: „Wegezeiten von bis zu 40 Minuten fallen weg“, erklärte Martin Hofmann, Leiter der Konzern-IT. „Früher hatte die IT 43 Standorte, heute drei.“ Doch auf den zweiten Blick offenbart sich, wie tief der Wandel wirklich geht: Großraumbüros? Gibt es nicht. Strikte Hierarchien? Gibt es nicht. Nicht geteiltes Führungswissen? Soll es zumindest nicht geben. Festnetz? Gibt es nicht. Stattdessen WLAN für alle. Was es auch gibt, sind viele Konferenzräume und Meeting Points sowie Rückzugsräume. Für Projektarbeit und Teamwork.

Und - ganz wichtig: „Work-Life-Balance“! „Nur so ist eine gute Arbeit möglich“, betonte Heinz-Joachim Thust, Mitglied im Gesamtbetriebsrat. Für Martin Hofmann ein erfolgreiches Arbeitsmodell: „Unsere Arbeitsergebnisse sind viel, viel besser als vorher.“ Begriffe wie Mut, Transparenz, Offenheit und Verbindlichkeit sind für ihn keine Blasen: „Wir leben das hier vor!“ Ein Arbeits- und Lebensmodell, das sich herumspricht: Man habe jetzt zwei Leute von Google und drei weitere aus London geholt, verriet ein Mitarbeiter stolz. Auch VW-Personalvorstand Karlheinz Blessing staunte: „Diese Arbeitsweise könnte man auch im Rest des Volkswagen-Konzerns einsetzen. Etwa dort, wo bereichsübergreifend gearbeitet wird.“

bis

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