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IG Metall schließt Tarifvertrag bei Schnellecke ab

Mehr Geld und Urlaub, weniger Arbeitszeit IG Metall schließt Tarifvertrag bei Schnellecke ab

Der Logistikdienstleister Schnellecke und die IG Metall haben in ihren Tarifverhandlungen ein Ergebnis erzielt. Mit dem neuen Haustarifvertrag für die Schnellecke-Beschäftigten steigen die Entgelte und die Wochenarbeitszeit sinkt.

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Schnellecke in Sandkamp: Das Unternehmen einigte sich mit der IG Metall auf einen Haustarifvertrag.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Mit dem Dezember-Gehalt gibt es außerdem eine Einmalzahlung von 1000 Euro, für Auszubildende 500 Euro.

Die Tarifbedingungen bei Schnellecke sollen schrittweise an das Logistikniveau bei der VW-Tochter Autovision herangeführt werden, wie die IG Metall am Mittwoch nach der dritten Verhandlungsrunde mitteilte. „Wir haben in der dritten Runde noch einige Steine aus dem Weg geräumt und damit nach zähem Ringen ein gutes Ergebnis erzielt“, so Verhandlungsführer Thilo Reusch.

Im Jahr 2017 sinkt die Wochenarbeitszeit für alle Schnellecke-Beschäftigten von derzeit 39 auf 37,5 Stunden. Auch die Löhne steigen, für einen Staplerfahrer zum Beispiel um 11,6 Prozent auf 12,30 Euro. Im Jahr 2018 folgen weitere Schritte: Die Entgelte steigen weiter (beim Staplerfahrer auf 14 Euro), die Wochenarbeitszeit sinkt auf 35 Stunden, zudem gibt es dann 30 Tage Urlaub. Wolfsburgs IG-Metall-Chef Hartwig Erb freute sich: „Was lange währt wird endlich gut.“

Die IG Metall hatte bereits Haustarifverträge bei den Logistikdienstleistern Ceva, Imperial Automotive und Rudolph durchgesetzt. „Mit diesem Tarifabschluss sind ab sofort alle namhaften Kontraktlogistiker am Konzernsitz von Volkswagen auf einem gleichen Niveau. Damit ist ein fairer Wettbewerb hergestellt“, sagte Gewerkschaftssekretärin Jutta Ehlers. Für die Auftragsvergabe bei VW seien die Metall-Tarifverträge Gütesiegel und Verpflichtung zugleich.

htz

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