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IG Metall: Automobilindustrie wird sich nachhaltig verändern

Volkswagen IG Metall: Automobilindustrie wird sich nachhaltig verändern

Die Automobilindustrie steht nach Ansicht von Wolfsburgs IG-Metall-Chef Hartwig Erb vor grundlegenden Veränderungen. „Das wird sich nicht nur auf die Produktion, sondern auch auf die Beschäftigung auswirken“, sagte Erb gestern bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Automobile Zukunft“ des Auto Club Europa (ACE) im Gewerkschaftshaus.

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„Automobile Zukunft“: Thomas Krause (v.l.; Wolfsburg AG), EU-Abgeordneter Bernd Lange (SPD), IG Metall-Chef Hartwig Erb, Raimund Nowak („Schaufenster Elektromobilität“) und Matthias Knobloch (ACE) diskutierten im Gewerkschaftshaus.

Quelle: Photowerk (bs)

Der Einsatz neuer Werkstoffe in der Produktion und die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien werde sich zum Beispiel auf die Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften auswirken. „Wir brauchen ganz neue Berufsbilder“, sagte Erb.

Trotz bislang schleppender Verkäufe von Elektro-Autos glaubt Raimund Nowak, Geschäftsführer der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg, an einen Siegeszug der Elektromobilität. „Es ist eine Chance für die Region“, sagte Nowak über das Programm „Schaufenster Elektromobilität“, in dessen Rahmen der Großraum mit fast vier Millionen Einwohnern von der Bundesregierung gefördert wird. Bislang sind allerdings auch in der Metropolregion erst knapp 1300 Elektro-Autos zugelassen, in ganz Deutschland sind es nur etwas mehr als 12.000. „Ein Elektroauto ist überzeugend zu fahren, bislang haben zu wenige es ausprobiert“, sagte Nowak.

Durch neue Trends wie beispielsweise das Car-Sharing erwartet Thomas Krause, Vorstand der Wolfsburg AG, ein grundlegend verändertes Mobilitätsverhalten. Eine Aufgabe für die Automobilindustrie sei es, auch die nächste Generation in emotionaler Bindung zum eigenen Auto zu halten.

htz

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