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Historischer Jahrestag: Briten übergaben Werk vor 65 Jahren

Volkswagen Historischer Jahrestag: Briten übergaben Werk vor 65 Jahren

Besonderer Jahrestag für das VW-Werk in Wolfsburg: Heute vor 65 Jahren übertrug die britische Militärverwaltung die Verantwortung für das VW-Werk der Bundesregierung.

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Ein historischer Tag: Am 8. Oktober 1949 unterschreibt Colonel Charles Radclyffe die Übergabe des VW-Werks an die Bundesregierung - rechts der damalige Wirtschaftsminister und spätere Bundeskanzler Ludwig Erhard.

Die ersten vier Nachkriegsjahre hatte das VW-Werk unter britischem Kommando gestanden. Colonel Charles Radclyffe unterzeichnete am 8. Oktober 1949 das Protokoll, mit dem die Bundesregierung das Sagen bekam.

Die Verwaltung der Gesellschaft, die „im Namen und unter der Weisung der Bundesregierung“ auszuüben war, übernahm das Land Niedersachsen. Dementsprechend zeichneten Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard und Ministerialrat Edgar Haverbeck das Protokoll mit. Diese Regelungen wirkten im VW-Gesetz fort, das Bund und Land zu VW-Miteigentümern machte.

Die Serienfertigung der VW Limousine am 27. Dezember 1945 in Gang gebracht zu haben, gehört zu den großen Leistungen der Briten. Zudem förderten sie die innerbetriebliche Mitbestimmung, indem sie bereits im November 1945 demokratische Wahlen zu einer „Betriebsvertretung“ zuließen und die Mitwirkungsrechte der Belegschaft ausweiteten.

1949 produzierten 10.227 Mitarbeiter in Wolfsburg und Braunschweig insgesamt 46.154 Volkswagen - 2013 ist die Volkswagen Aktiengesellschaft ein Mehrmarken-Konzern mit einer Gesamtproduktion von über neun Millionen Fahrzeugen und einer Belegschaft von rund 570.000 Menschen in vielen Ländern.

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