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Haustarifverhandlungen: VW bietet 3,4 Prozent

Volkswagen Haustarifverhandlungen: VW bietet 3,4 Prozent

Die rund 115.000 Haustarif-Beschäftigten bei Volkswagen steuern seit gestern Abend einem neuen Abschluss entgegen. Der nahende Kompromiss steht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur unter den gleichen Vorzeichen wie die jüngst erfolgte Einigung im Flächentarif der Metallbranche.

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Verhandlungsführer: VW-Marken-Personalchef  Martin Rosik.

Quelle: Archiv

Für eine solche Lösung soll VW-Verhandlungsführer Martin Rosik vom Vorstand Spielraum erhalten haben. Rosik wollte das zum Auftakt der dritten Gesprächsrunde gestern Nachmittag in Hannover nicht kommentieren – er dementierte es aber auch nicht.

Den Informationen zufolge sieht Rosiks Spielraum Folgendes vor: Die betroffenen 115.000 Tarifmitarbeiter der sechs westdeutschen VW-Werke sowie bei der Bank- und Immobilientochter könnten bei einer Einigung von Juni an 3,4 Prozent mehr Geld bei 15 Monaten Laufzeit erhalten. Für die ersten drei Nullmonate ohne eine Erhöhung wären als Ausgleich Einmalzahlungen möglich.

Rosik kündigte vor dem Start der Verhandlungen an, er habe „ein wettbewerbsfähiges Angebot“ im Gepäck, wolle dieses aber zunächst zusammen mit der IG Metall erörtern. IG-Metall-Verhandlungsführer Hartmut Meine sagte, er dringe noch auf einen Bonus über dem Niveau der Fläche: „Es muss schon ein Stückchen Sahne oben drauf sein.“ In der Metall- und Elektroindustrie hatte es 150 Euro Einmalzahlung als Ausgleich für die Nullmonate gegeben.

Neben der Entgelt-Frage kämpft die Gewerkschaft im VW-Haustarif noch um 1400 statt bisher 1250 jährliche Ausbildungsplätze. Hier hatte Rosik schon im Februar Gesprächsbereitschaft signalisiert. Zudem könnte die dritte Forderung der Gewerkschaft nach einem Paket für „gute Arbeit“ mit einer Verhandlungsverpflichtung für die Zeit nach der Tarifrunde gelöst werden.
Es wird erwartet, dass beide Seiten heute Morgen einen Kompromiss verkünden könnten.

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