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Hauptversammlung ohne Piëch: Aktionäre erwarten Antworten

Volkswagen Hauptversammlung ohne Piëch: Aktionäre erwarten Antworten

Zeitenwende, Ende einer Ära, historische Zäsur: Nach dem dreiwöchigen Machtkampf ist bei Volkswagen nichts mehr so, wie es vorher war. Richtig sichtbar wird dies zum ersten Mal heute bei der VW-Hauptversammlung – denn der Verlierer Ferdinand Piëch wird aller Voraussicht nach fehlen.

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VW-Hauptversammlung in Hannover: Statt Ex-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch (r.) wird heute Berthold Huber das Aktionärstreffen leiten.

So dürfte es ein ungewohntes Bild sein, das sich den VW-Aktionären bietet. Nicht Piëch, sondern ein Gewerkschafter leitet die Hauptversammlung heute ab 10 Uhr in de Halle 2 auf dem Messegelände in Hannover: Berthold Huber. Seit dem Rücktritt des 78-jährigen Piëch ist der 65-jährige frühere Chef der IG Metall kommissarischer Vorsitzender des VW-Aufsichtsrats.

„Vom Programm her wird es eine richtig langweilige Hauptversammlung“, sagt ein Konzerninsider. Es sei davon auszugehen, dass Huber in seiner Rede eingangs zur Führungskrise kurz Stellung nimmt und bekräftigt, was bereits vor Tagen als Linie ausgegeben worden war: Das Gremium will sich Zeit lassen mit der Frage, wer Nachfolger von Piëch als Aufsichtsrats-Chef wird.

Die Aktionäre dürften Antworten auf die Kernfrage erwarten: Warum kam es zum Machtkampf? Ex-Aufsichtsratschef Piëch ist bisherigen Informationen zufolge nicht in Hannover.

  • Anlässlich der Hauptversammlung präsentiert VW am Samstag und Sonntag, 9. und 10. Mai, auf dem Expo-Messegelände die Ausstellung „AUTOmobil“ mit rund 50 Modellen aller zwölf Konzernmarken. Die Ausstellung unter dem Motto „Fortschritt“ ist jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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