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Hagelsturm: Folgen beschäftigen VW noch einige Wochen

Volkswagen Hagelsturm: Folgen beschäftigen VW noch einige Wochen

Die Folgen des schweren Hagelsturms Ende Juli werden Volkswagen noch mehrere Wochen beschäftigen. Experten untersuchen Tausende Neuwagen aus dem Werk in einer Zeltstadt bei Fallersleben auf Schäden.

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Nach dem Hagelsturm: In einer improvisierten Zeltstadt am Logistik-Zentrum Westrampe untersucht VW einige Tausend Neuwagen mit speziellen Lichtanlagen auf Dellen und Kratzer.Photowerk (mv)

Quelle: Mike Vogelsang

Etliche Autos transportiert Volkswagen zur Überprüfung sogar nach Emden.

Nach Hochrechnungen ist allein in Wolfsburg an über 20.000 Fahrzeugen Schaden von mindestens 50 Millionen Euro entstanden (WAZ berichtete). Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa zog die Naturgewalt rund um die VW-Stadt sogar 28.000 Autos in Mitleidenschaft, darunter ein wesentlicher Anteil Neuwagen aus dem VW-Werk.

Ein VW-Sprecher sagte gestern, das ganze Ausmaß sei noch nicht abzuschätzen. Es gehe um „einige Tausend Autos“. Experten müssten jetzt Wagen für Wagen in Augenschein nehmen. Nicht alle seien gleich stark betroffen, viele auch gar nicht. „Es geht kein Auto raus an unsere Kunden, das nicht zu hundert Prozent fehlerfrei ist“, so der Sprecher.

Zur Untersuchung der Autos hat VW eine Zeltstadt am Logistikzentrum Westrampe bei Fallersleben aufgebaut. Um mögliche Dellen und Kratzer zu sehen, müssen Autos professionell ausgeleuchtet werden. Im Werk hat VW dafür Lichttunnel. Doch die dienen der Endkontrolle bei den Neuwagen und können für die Hagelkontrollen nicht mal eben so blockiert werden.

Andere Neuwagen, die zum Zeitpunkt des Unwetters unter freiem Himmel standen, lässt VW in Emden untersuchen. Dort haben die Verantwortlichen Erfahrung mit solchen Schäden: Im Sommer 2008 demolierten Hagelkörner 30.000 Neuwagen bei VW in Emden.

Tausende Autokäufer müssen sich nun in Geduld üben, weil sich ihre Auslieferungen verzögern. Viele kommen zur Abholung direkt in die Autostadt, haben sich extra freigenommen und womöglich ihren alten Wagen schon privat verkauft. Betroffene Käufer erhalten nach der Reparatur ihres Neuwagens einen modellabhängigen Nachlass oder können - bei entsprechend längerer Wartezeit - einen Neuwagen aus künftiger Produktion erhalten.

htz

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